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Andreas SteinerEr brennt für das alte Handwerk

Andreas Steiner zählt zu den jüngsten Hufschmieden Österreichs. Damit führt der Kärntner eine über 300 Jahre alte Familientradition fort.

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Andreas Steiner hat seine mobile Hufschmiede immer mit dabei © Höher
 

Nici ist ein stolzes Warmblut. Anmutig lässt sich das braun glänzende Ross von Andreas Steiner aus seiner Box führen. Als er Nici an die Hufe fasst, lässt sie das darauffolgende Spektakel würdevoll über sich ergehen. „Den Umgang mit den Tieren hat man oder hat man nicht, das kann man nicht lernen. Respekt ist aber immer da“, meint Steiner und wirft einen prüfenden Blick auf den hornigen Pferdefuß. Der Kärntner ist Hufschmied und zählt mit seinen 25 Jahren österreichweit zu den jüngsten in der Branche. Und wie die heutige junge Generation eben so ist, kommt auch das Schmiedehandwerk bei ihr nicht altbacken, sondern mobil daher. In seinem Werkstattbus, mit dem er zu seiner Kundschaft in ganz Kärnten tourt, hat er stets das gesamte Werkzeug mit dabei: vom Schmiedehammer, Amboss bis zum Gasofen, mit dem die vorgefertigten Eisenrohlinge auf 800 bis 900 Grad erhitzt werden, um sie an die Hufe der Tiere anzupassen.

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