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VillachStadtpolitik verabschiedete Resolutionen gegen weitere Casinos

Villacher Stadtpolitik diskutierte bei Gemeinderatssitzung am Mittwoch über das Glücksspiel. Auch ÖVP fordert Aus für kleines Glücksspiel, eigene Landespartei spricht sich aber dafür aus.

Sujetfoto
Sujetfoto © KLZ/Fuchs
 

Faktisch betrachtet sind es Strohhalme, an die sich die Villacher Stadtpolitik im Kampf gegen das geplante Spielcasino in der Italiener Straße klammert. Mehrere Dringlichkeitsanträge wurden in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch mit einstimmigen Beschlüssen an den Bund verabschiedet, um von einer Ansiedlung abzusehen. Auch eine Unterschriftenliste (1700 Signaturen) gegen das Casino soll das Finanzministerium noch umstimmen. Die Verträge im Hintergrund schmettern die Hoffnungen nieder: Die Lizenz für das Casino mit geplanten 50 Spielautomaten wurde vom Bund bereits erteilt, der Mietvertrag zwischen Hauseigentümer und der Casinos Austria AG ist unterzeichnet. „Dieses Gesetz lässt uns faktisch keinen Spielraum und dennoch werden wir nichts unversucht lassen“, sagte Bürgermeister Günther Albel (SPÖ).

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GordonKelz
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STROHHALMPOLITIK....

..ja, das ist genau der richtige Ausdruck für diese Art Politik der Villacher Gemeinde...
Hintennach wie beim Verkehr, lässig wie bei den Brückenbauten , sofort den Bund und das Land um Unterstützung anflehen möglichst vor dem Ausbruch einer Pandemie,jedoch sofort einen Vertrag mit einer Fa. unterzeichnen ( € 150 000,- ) für Wasserspiele , die ich zwar befürworte aber nicht im September oder Oktober, so ist es auch mit dem Casino. Wie kann das, wenn ich selbst beabsichtige eventuell das Gebäude zu nutzen, ein Casinobetreiber schneller sein? STROHHALMPOLITIK...Man klammert sich an STROHHALME....und es ist der sozialen Fraktion egal wenn dabei die
Verstorbenen zur Kasse gebeten werden, Hauptsache die STROHHALMKASSE stimmt !
Gordon Kelz

umo10
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