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NarrenzeitPremierenkritik zum Villacher Fasching

Lei Lei! Am Freitag fand die Premierensitzung des Villacher Faschings statt. Elf Prinzen, Prangerredner und Band sind neu. Das Programm setzt auf einen bunten Mix und Musik.

Kein Fasching ohne Garde © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Der Villacher Faschingskanzler Kuno Kunz und Bühnenakteur Hans-Jörg Petrik sind, was man ein Duo Infernale nennen kann: Zwei Profis ohne Plan – zumindest in ihrer Nummer „Männerabend“. In einem Wellnessbereich erzählen sich die beiden auf so absurde Art und Weise aus ihrem Alltag, dass das Publikum ums Lachen gar nicht herum kommt. Föhnwelle, Schnauzer und jede Menge Peinlichkeit inklusive. Die wohl beste Nummer der heurigen Villacher Faschingssitzung kommt gegen Ende eines Programmes, das neue Zugänge, elf Prinzen für eine Prinzessin, gelungene Tanzeinlagen, einen neuen Prangerredner und würzige, wie auch langatmige Nummern zeigt.

Den Auftakt macht ein Bekannter: Hannes Höbinger feiert nach zweijähriger Bühnenpause als „Nachzipfer“ ein gelungenes Comeback und lädt wieder zu einer Reise rund um den Kärntner Dialekt ein – gewohnte Ausschweifungen inklusive. Auch auf das zweite verbleibende Urgestein, Manfred Obernosterer, ist Verlass. Als „Noste“ teilt er wie gewohnt hemmungslos und pointiert aus.

Villacher Fasching: Fotos aus der Sitzung

Um Prinzessin Anna Berger (rechts) scharren sich heuer gleich elf Prinzen. Links: Vorgängerin Eva-Maria Meidl.

Helmuth Weichselbraun

Volle Bühne bei der Premierensitzung!

Helmuth Weichselbraun

Der "Nachzipfer", Hannes Hörbinger, ist nach einer Pause wieder zurück.

Helmuth Weichselbraun

Manfred Obernosterer "Noste mit seinem "Probenchor".

Helmuth Weichselbraun

Prangerredner Aleksaner Unterweger

Helmuth Weichselbraun

Durch das Programm führten Eva Mion und Andreas Ofner.

Helmuth Weichselbraun
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Helmuth Weichselbraun
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Weniger Humor, mehr Ernsthaftigkeit lassen Kanzler Kunz und Minister Karl Glanznig mit einer Neuheit einfließen. In einer Zwischeneinlage rufen sie zu mehr Mut im Leben auf: ein neuer Versuch, der auf einer Faschingsbühne im ersten Moment fremd erscheint. Gelungene Lei-Lei-Premieren feierten Akteurin Nathalie Karner-Tarmastin und die neue Faschingsband, „Vifatones“ um Kapellmeister Christian Duss, die einen neuen Ton angibt.

Villacher Fasching: "Heuer gibt es einige Lacher!"

Nicht lustig genug scheint den Narren die Landespolitik gewesen zu sein, sie kommt im Programm nicht vor, auch die Villacher Stadtpolitik bleibt vielfach verschont. Der Bundespolitik nimmt sich Neo-Prangerredner Aleksander Unterweger als „Kaffeesiada“ an. Die Fußstapfen scheinen noch zu groß. Wer die Großen des Villacher Faschings – Alexander Telesko, Manfred Tisal, Sonja Juchart und Franz Kleinbichler – inhaltlich sucht, wird nicht fündig. Wer hingegen offen für Neues ist und Musiknummern schätzt, ist beim heurigen Villacher Fasching richtig.

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Danke für Ihr Verständnis.

CuiBono
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Toll - oder wie?

Es ist interessant zu beobachten, wie sehr das Wort "toll" bei uns im Sprachgebrauch ausgebreitet wird.

Kaum ein Politiker oder sonstiger Wichtigmacher des wirtschaftlich/öffentlichen Lebens kommt ohne diesem Wort aus.
Im o.a. Video wird es von einigen geradezu inflationär verwendet. Scheinbar sollte es was Positives ausdrück.

Ich hatte immer den Eindruck, "toll" hätte eher was mit verrückt/ungesund/gefährlich/... zu tun, wäre also negativ besetzt.
Tollwut, Tollkirsche,...

Die Definitionen des Duden kann man, zumindest ICH - nicht erst seit der letzten Deutschrechtschreibreform - nicht mehr ernst nehmen.

Ist das nicht toll?
Also ganz toll, ja wirklich - ganz, ganz toll!

"Am Kopf kratz"
LOL

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helmutmayr
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Vermeintlich

war es schlimm. Bei der eigenartigen Kritik ?

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joe1406
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Dürfte heftig gewesen sein!

Aber die Fans des Villacher Fasching sind hart im nehmen. Zuerst wird Dschungelcamp geschaut - dann kann man auch den Villacher Fasching überstehen.

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