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Kommentar Ellbogen sind endlich gefragt

Schon seit einigen Jahren wird in Villach über den Bau einer zweiten Eishalle diskutiert. Passiert ist seither äußerst wenig.

ICE HOCKEY - EBEL, KAC vs VSV
VSV-Raubein Matt Pelech zeigt's vor. Villachs Politik muss in der Eishallenfrage Durchschlagskraft zeigen © (c) GEPA pictures; Matic Klansek
 

Eishockey ist ein harter Sport. Hart ist auch das Warten auf die zweite Halle beim sportlich kriselnden VSV. Als einziger österreichischer Ligaklub steht man ohne da. Dass das so ist, liegt an vielen schönen Worten, denen keine Taten folgten.

Schon im Mai 2013 verkündete die Stadt (unter Bürgermeister Helmut Manzenreiter, SPÖ) den Bau einer zweiten Eishalle zu priorisieren. Schon damals habe es positive Gespräche in Sachen Grundstückskauf gegeben, hieß es. 2016 (unter Bürgermeister Günther Albel, SPÖ) reservierte der Gemeinderat 600.000 Euro für den Kauf. Baubeginn könnte 2018 sein, wurde erklärt. Gekauft wurde nicht, gebaut schon gar nicht. 2017 waren für den Kauf 700.000 Euro im Budget vorgesehen. Baustart werde 2019 sein, wurde verlautbart. Auch dieser Termin ist hinfällig.

Wie’s geht, zeigt Klagenfurt. Da wurde die Gunst der Stunde eiskalt genutzt. Die Vergabe des Eishockey Bundesleistungszentrums, in das Villach angeblich auch eingebunden werden soll, war an moderne Infrastruktur gebunden. Fünf Millionen Euro wurden dort in kurzer Zeit von Bund, Land und Stadt investiert.

Wenn Villach jetzt nicht die beim Eishockey gängigen Ellbogen ausfährt, wird man hart auf dem eisigen Boden der Realität landen. Nicht nur die Stadt. Auch der Nachwuchs, der am meisten von der Halle profitieren würde und das Kapital des VSV ist.

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