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VillachTschinowitscher Brücke: Stadt gibt Fehler zu

Wellen in der Fahrbahn waren so nicht vorgesehen. Eine Summe von kleineren Fehlern soll dafür verantwortlich sein. Sicherheit ist aber nicht gefährdet.

Die Vertreter der Stadt trafen sich bei der Tschinowitscher Brücke zum Lokalaugenschein
Die Vertreter der Stadt trafen sich bei der Tschinowitscher Brücke zum Lokalaugenschein © KLZ/Weichselbraun Helmuth
 

Seit der Eröffnung im August steht die neue und 4,2 Millionen Euro Tschinowitscher Brücke in der Kritik. Primär weil Fahrbahn und Geländer unübersehbare und so nicht vorgesehene Wellen aufweisen.

Gestern lud Villachs Baureferent Harald Sobe (SPÖ) den Planungs- und Bauausschuss der Stadt zum Lokalaugenschein. Dort bezog Herbert Krögler, stellvertretender Baudirektor der Stadt, Stellung. „Es gibt keine Sicherheitsbedenken, die Brücke ist voll tragfähig. Es gibt aber deutliche optische Mängel, die so nicht gewollt waren.“ Demnach sei der mittlere Abschnitt zwischen den beiden Brückenpfeilern etwas zu hoch ausgefallen. „Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, die sich summiert haben“, so Krögler.

Die Brücke weist Mängel auf, die auch zu sehen sind Foto © KLZ/Weichselbraun Helmuth

Derzeit werden Gespräche mit den Baufirmen und deren Anwälten geführt, um die Schuld- und Kostenfrage zu klären. An der Fahrbahn wird allerdings nichts mehr verändert. Das Geländer wird getauscht und durch ein neues, zur welligen Brücke passendes ersetzt. Weiters sind bis zum Bauende im Frühjahr Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten an den Auf- und Abfahrten zur Brücke geplant. "Dann sollte es keine Probleme mehr geben", sagt Sobe.

"Dass zwei Busse bei der kurvigen Zufahrt nur wegen dieser Mittelmarkierung problemlos aneinander vorbeifahren können, würde ich gerne sehen", sagt etwa Stadtrat Christian Pober (ÖVP). Stadtrat Erwin Baumann (FPÖ) ergänzt: "Wie wir gehört haben, gibt es bei dieser Brücke eben doch die eine oder andere Ungereimtheit gibt. Ich hoffe, dass nicht noch andere Sachen auftreten."

Herbert Krögler, stellvertretender Baudirektor der Stadt Villach, nahm Stellung Foto © KLZ/Weichselbraun Helmuth

Kommentare (4)

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Boss02
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Str Sobe SPÖ............

......gibt Fehler zu, schön zahlen dafür darf die Villacher Bevölkerung u.a auch für Ktn Therme, Seebach Brücke, Kletterwand usw usv, bin mal neugierig wer voller Stolz dann die Betonhängebrücke eröffnen wird, wahrscheinlich mit Würstl u Bier !

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GordonKelz
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EIN...

...weiterer MEILENSTEIN der Villacher Stadtregierung ! Und lügen solange es nur möglich ist , das ist eine Regierung ,wie man sie sich nur wünschen kann ....
Dazu diese Gehälter .Bist Du deppert !
Gordon Kelz

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Boss02
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Str Sobe.........SPÖ!

.......“ das Geländer wurde nur falsch gebohrt „ sein Statement an die Villacher Bevölkerung soviel zu seiner Ehrlichkeit und der kann dabei nicht mal Rot werden weil er es ja schon ist ! Ich denke der Mann ist Unfähig u Untragbar!

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mirror
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9
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Wer kontrolliert ?

Die hochbezahlten Beamten haben über die gesamte Bauzeit zugesehen, sie hatten bestimmt von Anfang an Planeinsicht.

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