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Finkenstein, VillachFinkensteiner fürchten Verlust der „Faaker See-Identität“

Fusion der Tourismusverbände Villach und Finkenstein stößt auf Kritik. Vollversammlung am 12. Dezember.

Finkensteins Bürgermeister Christian Poglitsch © (c) Parlamentsdirektion/Wilke/kk
 

Die geplante Fusionierung der Tourismusverbände Villach und Finkenstein, über die nächste Woche in den Verbänden abgestimmt wird, lässt Finkensteins Politiker auf die Barrikaden steigen. Per Brief wandten sich Bürgermeister Christian Poglitsch (ÖVP) und seine Vizebürgermeisterinnen Christine Sitter (SPÖ) und Michaela Baumgartner (ÖVP) an insgesamt 650 Touristiker und Unternehmer in der Gemeinde.

„Wir möchten uns nicht als kategorische Fusionsgegner abstempeln lassen, wir sind jedoch der Meinung, dass derzeit noch sehr viele Fragen offen sind“, heißt es. Es gehe dabei um Standorte, Mitarbeiter, Zuständigkeiten und finanzielle Angelegenheiten.

„Ein Identitätsverlust des Faaker Sees droht. Eine Fusion darf nicht mit der Brechstange durchgezogen werden, die wirtschaftlichen Aspekte dahinter müssen nachvollziehbar sein“, schreiben die Politiker weiter. Bedenken gebe es auch wegen der nicht besprochenen Aufgabenverteilung zwischen Tourismusverband und Gemeinde. Auch das Mitspracherecht der Finkensteiner Tourismusbetriebe im geplanten, neuen Verband sieht Poglitsch gefährdet. „Außerdem gibt es laut derzeitigem Tourismusgesetz keine Möglichkeit für den TVB Finkenstein aus dieser Fusion auszusteigen“, kritisiert der Bürgermeister, der mit seinen Kolleginnen die Fusion zum jetzigen Zeitpunkt für falsch hält.

„Wir wollen niemandem die Entscheidung in den Mund legen, sondern lediglich darauf hinweisen, dass man sich bei der Vollversammlung des TVB Finkenstein am 12. Dezember informieren kann“, heißt es abschließend.

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