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VillachKritik und Chaos nach Eröffnung der Seebachbrücke

Gesternabend wurde die Seebachbrücke in Villach Landskron für den Verkehr geöffnet. Autofahrer klagen weiterhin über Behinderungen.

Seit Donnerstag 18 Uhr ist die Brücke wieder befahrbar © Hannes Pacheiner
 

Eine zu enge Fahrspur, die gesperrte Umfahrungsstraße und Unterführung sowie lange Wartezeiten. Die Seebachbrücke in Villach Landskron bleibt ein Sorgenkind im Verkehrsbereich.

Nach der monatelangen Sperre wegen des Neubaus der Brücke wurde sie gestern Abend (Donnerstag) endlich eröffnet. Gefahren werden kann nur auf einem Tragwerk und die angrenzende Treibacher Straße ist noch gesperrt. Besonders im Frühverkehr hat das heute lange Wartezeiten mit sich gebracht. Verkehrsteilnehmer üben vielfach Kritik an der unzufriedenstellenden Situation vor Ort. 

Seites der Villacher Stadtpolitik wird die frühzeitige Eröffnung als "nicht optimal" empfunden. "Es hätte Sinn gemacht, bis zur Freigabe der Treibacher Straße zu warten, so hätte man den Stau minimieren können", sagt Stadtrat Harald Sobe (SPÖ). Aus dem Büro von Landesrat Martin Gruber (ÖVP)heißt es dazu. "Es war uns wichtig, diese zentrale Verkehrsanbindung schnellstmöglich wieder in beide Fahrtrichtungen befahrbar zu machen. Das Verkehrsaufkommen heute war laut Experten extrem hoch, daher kam es mitunter zu langen Wartezeiten." An einer Lösung dafür würde gearbeitet werden. Eine kürzere Ampelschaltung stünde zur Diskussion.

Bis 14. Dezember wird die Verkehrslage bei der Brücke noch so bleiben wie bisher, dann wird die Umfahrung rückgebaut und die Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben. Auch das Tragwerk der neuen Brücke soll dann zur Gänze befahrbar sein. 

Stau bei der Seebachbrücke am Freitag

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