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VillachAufregung um frisch sanierte Völkendorfer Straße

Völkendorfer Straße in Villach ist ab Montag wieder befahrbar. Anrainer kritisieren Umsetzung und fordern Begegnungszone.

Rauberger fürchtet, dass seine hart erkämpfte 30er-Zone nun nicht mehr eingehalten wird © Pacheiner
 

Eigentlich müssten die Anrainer und Autofahrer aufatmen: Die Völkendorfer Straße in Villach wird ab Montag nach einer mehrmonatigen Verkehrsbehinderungen wieder vollständig befahrbar sein. Rund 550.000 Euro wurden in den ersten Teil der Sanierung von der Tiroler Straße bis zur Kreuzung St. Johanner Straße gesteckt. Zahlreiche Anrainer sind mit der Umsetzung allerdings nicht einverstanden.

„Wir haben bei der Bürgerversammlung Ideen eingebracht und genau das Gegenteil ist eingetroffen. Anstatt dass Maßnahmen für eine Verkehrsberuhigung getroffen wurden, ist die Fahrbahn sogar noch auf 5,50 Meter verbreitert worden. Das wird die Autofahrer nur noch mehr dazu animieren, schneller zu fahren“, sagt Anrainer Donat Rauberger. Bereits 1997 hatte er mit einer Unterschriftenliste eine 30-km/h-Beschränkung für die Straße gefordert. Nach anfangs ablehnenden Stellungnahmen aus dem Rathaus wurde diese letztlich bewilligt. Am 12. Juli diesen Jahres hat Rauberger der Stadt erneut eine Liste mit 150 Unterschriften vorgelegt. Darin fordert er einen Zebrastreifen bei einmündenden Straßen, eine Radarstation und eine Installierung von permanente Geschwindigkeitsanzeigern. „Wir wollen auch, dass von der Hausnummer 3 bis 53a eine Begegnungszone eingerichtet wird.“

 

KK
Anrainer empfinden den Gehsteg als zu schmal © KK

Einen Brief an das Rathaus hat eine weitere Anrainerin verfasst. Sie kritisiert die Verschmälerung des linksseitigen Gehsteiges stadtauswärts. „Ich bin Tagesmutter und jeden Tag mit den Kindern unterwegs. Wenn mir Leute entgegenkommen, ist es jetzt praktisch unmöglich geworden, gefahrlos mit den Kindern vorbeizugehen. Bei der Bürgerversammlung am 14. Juni ist uns noch versichert worden, dass der Gehsteig nicht verschmälert wird“, schreibt sie.

Zweiter Teil wird 2019 saniert

Laut Stadtrat, Verkehrsreferent Harald Sobe (SPÖ) sei der Gehsteig auch so noch breit genug. Ein Lokalaugenschein vonseiten des Magistrates wurde aber angekündigt. Die Fahrbahn sei für den öffentlichen Verkehr verbreitert worden. Zu den Vorschlägen von Rauberger sagt er: „Wir nehmen die Anliegen ernst. Das straßenrechtliche Gremium wird sich das ansehen.“ Bereits umgesetzt wurde ein Blindleitsystem, auch wurde die Straße neu asphaltiert. Der zweite Teil bis zur Werthenau Straße wird 2019 saniert und kostet etwa gleich viel wie der erste. Die Anrainer werden laut Sobe rechtzeitig informiert.

Das Projekt

Bauzeit. Von August Anfang November wurde der erste Teil der Straße von der Tiroler Straße bis zur Kreuzung St. Johanner Straße saniert
Kosten. Gesamt 1,2 Millionen
Abschnitt. Der zweite Abschnitt bis zur Werthenau Straße wird 2019 in Angriff genommen

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