AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Bericht einer Betroffenen„Hauptsache, das Heroin kam in meinen Körper“

Zwölf Jahre spritzte sich die Villacherin Sandra H. täglich Heroin. Eine mehrjährige Haft zwang sie in den Entzug und ließ sie überleben. Im Schweigen und Schämen sieht sie die größte Gefahr.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel lesen
  • Tägliches E-Paper lesen
  • Smartphone-App uneingeschränkt nützen
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
Wenn sie keine Vene fand, spritzte die Villacherin sich in Knochen oder Muskelstränge
Wenn sie keine Vene fand, spritzte die Villacherin sich in Knochen oder Muskelstränge © Hannes Pacheiner
 

Die Narben an den Armen von Sandra H.* erzählen den Leidensweg, den das Leben der 61-Jährigen schrieb. Zwölf Jahre lang gab sich die zweifache Mutter Tag für Tag ihrer Drogensucht hin. Heroin und Kokain gleich als Einstiegsdroge mit Anfang Dreißig und die Jahre darauf täglich zum Morgenkaffee. Ein Gramm verteilt auf ein paar Tage, dann wieder eine neue Lieferung für neues Glück. Die Villacherin hantelte sich von Rausch zu Rausch, um Job, Kindererziehung und Alltag zu bewältigen. Auf jedes Hoch folgte ein tiefer Fall. Tränen, Krämpfe, Schwindel, Erbrechen. Der Entzug machte sich sofort bemerkbar. Wieder der Griff zur Droge. Durch jede Vene, die die damals 40-Jährige finden konnte, spritzte sie sich am Höhepunkt der Abhängigkeit das Heroin. „War keine mehr zu finden, zerstach ich mir Unterarmknochen und Muskelstränge. Hauptsache das Zeug kam irgendwie in meinen Körper.“

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

GordonKelz
4
13
Lesenswert?

JEDEN TAG...

...NOCH MEHR SOLCHE REPORTAGEN , DAS AUCH JENE DIE STÄNDIG SICH SELBST BELÜGEN ,NICHT SÜCHTIG ZU SEIN , ERKENNEN WIE DIE FAKTEN AUSSEHEN !
Gratulation für diesen Bericht an Frau Eva
Maria Scharf .
Gordon Kelz

Antworten