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VillachNeuer Trick? Sie verschenken Rosen und "betteln" dann um Geld

Seit einer Woche eröffnen Frauen in der Villacher Innenstadt Gespräche, indem sie Rosen überreichen. Dann bitten sie unter unterschiedlichen Vorwänden um Geld. Polizei ist nun eingeschritten.

In der Bahnhofstraße sind die "Rosenverkäufer" unterwegs © KK/Privat
 

Aus Klagenfurt wurden bereits Mitte August zahlreiche ähnliche Fälle gemeldet. Seit einer Woche werden nun täglich auch in der Villacher Innenstadt mehrere Männer und Frauen gesichtet, die Passanten auf offener Straße unaufgefordert eine Rose in die Hand drücken. Was viele nicht wissen: Sobald man die Rose in der Hand hat, wird man in ein Gespräch verwickelt und um Geld gebeten. "Entweder wollen sie eine Spende für ihre Familie oder wegen einer Krankheit, geben an ein Abo zu verkaufen oder betteln einfach nur um eine Zigarette. Wenn man ablehnt, werden sie meist ungehalten und beginnen einen zu beschimpfen", berichtet eine Unternehmerin aus der Bahnhofstraße.

Die Polizei konnte noch am Dienstag bei Kontrollen zwei dieser Bettler aufgreifen. „Sollte es erneut Fälle geben, wo aggressiv gebettelt wird, sollte die Bevölkerung uns das melden“, so Stadtpolizeikommandant Erich Londer. In einer Aussendung fordert die FPÖ Villach ein konsequenteres Vorgehen gegen diese "Rosenverkäufer".

 

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