VillachSo suchte Infineon nach jungen Talenten

Infineon lud zum internationalen Wettbewerb um die hellsten Köpfe und besten Ideen nach Villach. Konzern will so neue Talente finden.

Günther Wellenzohn (rechts) organisierte die WinterSchool © KK/Privat
 

Mehr als 200 Jobs will der Halbleiterhersteller Infineon in Villach neu besetzen. Gesucht werden Kräfte im Sektor Industrie 4.0. Mit dem Wettbewerb „Infineon’s Incredible SiC Race“ kurbelte der Konzern die Suche nach neuen Talenten an: 65 Studierende aus zwölf Nationen – unter anderem aus Österreich, Italien, Deutschland, Dänemark, den USA, China oder Brasilien – und von mehr als 20 Universitäten waren vom 26. Februar bis 2. März zu Gast bei Infineon.

Eine Woche lang besuchten Studierende im Rahmen einer „WinterSchool“ Vorlesungen von internationalen Experten zu Siliziumkarbid und hatten die Möglichkeit, Infineon und Kärnten näher kennenzulernen. Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka sieht darin eine Möglichkeit, Villach am Arbeitsmarkt bekannter zu machen: „Infineon arbeitet als wesentlicher Entwicklungs- und Innovationsstandort im Konzern bereits seit längerem mit neuen Halbleiter-Technologien. Wir sehen in dem Bereich enormes Wachstumspotenzial und der Konzern setzt mit einem globalen Kompetenzzentrum für neue Halbleitermaterialien auf Villach. Vorsprung durch Know-how spielt hier die zentrale Rolle. Dazu gehört es auch, sich neue Ideen ‚out of the box‘ zu holen. Mit außergewöhnlichen Aktivitäten, wie dem ‚SiC Race‘ bringen wir innovative Köpfe und Ideen zusammen.“

Die Gewinner des Wettbewerbs kamen von der Universität Bayreuth (Deutschland).

Kommentieren