Villach Schnee heizt dem Wintertourismus ein

Regionale Tourismusbetriebe rechnen mit Nächtigungsplus aufgrund des weißen Niederschlags.

Auf der Gerlitzen liegt bis zu ein Meter Schnee © KK/Gerlitzen
 

Mehr als zwei Meter auf dem Dreiländereck und ein Meter auf dem Goldeck und der Gerlitzen: Die aktuelle Schneelage könnte für die regionalen Skigebiete im Moment nicht besser sein. „So viel Schnee gab es schon lange nicht mehr, wir gehen heuer von einem Plus bei der Gästeanzahl im Skigebiet aus“, freut sich Kanzelbahn-Geschäftsführer Hans Hopfgartner.

Auch Wolfgang Löscher, Geschäftsführer der Dreiländereckbahnen geht von bis zu 20 Prozent mehr Ski-Gästen aus.
Ebenso zufrieden zeigen sich die Tourismusbetriebe, der Neuschnee sorgt für Buchungen bis in die Osterferien. „Die Bilder mit dem vielen Neuschnee, die jetzt im Internet kursieren, sind ein toller Werbewert für die Region“, sagt Astrid Zorn-Jäger, Obfrau des Tourismusverbandes Gerlitzen Alpe-Ossiacher See. Im Hotel Urbani, eines der wenigen Hotels, die rund um den Ossiacher See im Winter geöffnet haben, steht man laut Chef Helmut Furian heuer bei einem fünfprozentigen Nächtigungsplus im Vergleich zum Vorjahr. Sehr gut gebucht ist laut eigenen Angaben auch das „Hotel 12“ auf der Gerlitzen. „Besonders die Gästeanzahl aus Ungarn und Slowenen nahm heuer zu“, heißt es.

Aber nicht nur die skigebietnahen Betriebe profitieren. So rechnet Michaela Widnig-Tiefenbacher vom Hoteldorf Schönleitn am Faaker See in der heurigen Wintersaison mit einem Nächtigungszuwachs von zehn bis zwölf Prozent: „Der Aufwärtstrend des Sommers setzt sich im Winter fort. Generell merken wir in jeder Wintersaison eine Zunahme. Die jahrelange Aufbauarbeit zeigt Wirkung.“ Kritik übt sie daran, dass den Winter über nur wenige Betriebe rund um den Faaker See geöffnet haben. „Es könnten mehr sein“, sagt Widnig-Tiefenbacher.

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