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Kärntnerin des Tages

Daniela Ulbing: Das Ausnahmetalent

Daniela Ulbing (18) fuhr binnnen 24 Stunden gleich zwei Weltcup-Siege ein. Nächstes Ziel der Profi-Boarderin sind die Snowboard-Weltmeisterschaften.

Wenn es läuft, dann läufts: Die Villacher Parallelboarderin Daniela Ulbing „surft“ auf der Erfolgswelle
Wenn es läuft, dann läufts: Die Villacher Parallelboarderin Daniela Ulbing „surft“ auf der Erfolgswelle © GEPA/Mandl
 

Für Snowboarderin Daniela Ulbing könnte die zweite Weltcup-Saison nicht besser laufen. Ihr zweiter Platz in Cortina vor Weihnachten ließ bereits auf mehr hoffen, damals sagte die Villacherin: „Den Sieg spare ich mir auf!“ Und sie hat Wort gehalten.

Spätestens seit dieser Woche hat das Kärntner Ausnahmetalent in der Snowboard-Szene einen Stein im Brett: Am Mittwoch schaffte sie beim Parallel-Slalom der Damen in Bad Gastein den ersten Platz, tags darauf fuhr sie schon den nächsten Weltcup-Sieg ein: Dieses Mal im Teambewerb mit ÖSV-Kollege Benjamin Karl an ihrer Seite. „Es ist unglaublich. Damit habe ich nicht gerechnet und bin selbst noch immer ganz überwältigt, wie gut es gelaufen ist. Aber es ist ein super Gefühl“, freut sich die 18-Jährige.

So wie Ulbing die Pisten hinunter brettert, möchte man ohnehin meinen, dass sie schon mit einem Snowboard an den Füßen zur Welt gekommen ist. „Das hätte ich jedenfalls bemerkt“, muss Papa Hubert Ulbing schmunzeln, der seiner Tochter das Snowboarden beigebracht hat. „Damals bin ich sieben Jahre alt gewesen, als der Papa mit mir auf die Piste gegangen ist“, erzählt die zweifache Weltcup-Siegerin, die damals gleich ihre Ski gegen ein Board tauschte.

Zur Person

Daniela Ulbing. Die Villacherin Parallelboarderin (18) fährt für den Österreichischen Skiverband (ÖSV). Das ist ihre zweite Weltcup-Saison, die mit dem zweiten Platz beim Parallel-Weltcup-Slalom in Cortina im Dezember startete. Bad Gastein verlässt die Maturantin als zweifache Weltcupsiegerin.

„Mir hat das so getaugt, dass ich unbedingt zu einem Verein gehen und Rennen fahren wollte. So bin ich beim ASKÖ Landskron gelandet“, erzählt die Raceboarderin, die heuer am Sportborg in Spittal/Drau die Matura macht. Unterstützt wird sie bei allem von ihren Eltern und ihren Geschwistern Michaela (20) und Maximilian (14), die kein Rennen verpassen.

Der Spaß steht im Vordergrund

Wenn Ulbing nicht gerade am Brett steht oder in der Kraftkammer trainiert, verbringt sie Zeit mit Freunden und gönnt sich eine „Sportpause“. Doch ganz ohne geht es nicht immer. Dann schnappt sie sich das Snowboard und ihre Zimmerpartnerin, ÖSV-Teamkollegin Sabine Schöffmann, und tobt sich auf Kärntens Pisten aus. „Letztens waren wir am Hochrindl, das war echt lustig“, erzählt Ulbing, die in zwei Wochen in Slowenien beim nächsten Weltcup am Start ist.

Stets mit dem Ziel vor Augen: Die Weltmeisterschaften im spanischen Sierra Nevada. „Vier von fünf ÖSV-Damen dürfen hin. Hoffentlich bin auch ich dabei.“ Nach so einem Saisonlauf dürften die Chancen für das Sporttalent aber wohl mehr als gut stehen.

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