Im LockdownZu verdrängen ist falsch - es führt kein Weg an der Trauer vorbei

Wut, Frust, Trauer - die Verarbeitung der Gefühle ist immer wichtig, speziell während eines Lockdowns noch mehr. Trauerredner Hans Kopeinig erklärt, wie es funktionieren muss.

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Elf Trauerrednerinnen schlossen die Ausbildung mit Erfolg ab © KK
 

Impfen ja oder nein, Lockdown, Chaos in der Schule und im Job – Corona setzt den Menschen gleich auf mehreren Ebenen zu, wie Hans Kopeinig erklärt: „Sie sind unsicher, haben Angst.“ Kopeinig ist Lebens- und Sozialberater, Trauerredner und Trauerbegleiter. Er spürt eine zunehmende Verrohrung der Gesellschaft. „Viele Menschen hüllen sich ein in eine dicke Panzerhaut, lassen Gefühle nicht mehr zu, verdrängen sie. Wut und Frust stauen sich auf.“ Die Pandemie verstärkt diese Situation.

Kommentare (2)
GordonKelz
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Lassen Sie in ihrer Trauer keine Fremden an

sich heran, die sie nur ausnutzen !Wer soll ihre persönlichen Gefühle erkennen, wer ihren Schmerz spüren, sicher kein Fremder, außer den engsten Angehörigen und Freunde n......!
Gordon

GordonKelz
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Wird ja allen, auch schon der Jugend von

Kirche und Staat vorgelebt....alle wollen alles haben und das möglichst rasch, wenn möglich ohne Leistung, da spießt es sich eben....
Gordon