Nach PlagiatsaffäreVerfahren gegen Nationalrat Peter Weidinger eingestellt

Plagiatsprüfung der Diplomarbeit des Nationalratsabgeordneten Peter Weidinger ist beendet. Das Verfahren wurde eingestellt. Weber hält an Mängeln fest.

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Peter Weidinger ist Nationalratsabgeordneter für die ÖVP © APA/OSKAR HOEHER
 

Eine über Monate andauernde, brisante Plagiats-Prüfung im wissenschaftlichen Bereich hat ihr Ende gefunden. Die Universität Graz hat das Verfahren gegen den Villacher Nationalratsabgeordneten Peter Weidinger (ÖVP) eingestellt. In dessen Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 (Studienzweig Rechtswissenschaften) fand der bekannte Plagiatsprüfer Stefan Weber - er hat den Rücktritt der ehemaligen Arbeitsministerin Aschbacher ausgelöst - mit Jahresbeginn "mehrfach eindeutige Plagiatsfragmente". Weidinger wollte seinen Magistertitel in einer ersten Reaktion abgeben, dieser müsste ihm rechtlich aber von der Universität aberkannt werden.

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ronny999
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Es gibt halt

in Österreich eine Altpartei die offensichtlich nur so eine Wahl gewinnen kann - wenn sie sich nicht gerade untereinander zerfleischen.

Mensch
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Externe Gutachter

sollen prüfen

crawler
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Gottseidank

wurden einerseits die Anpatzer und andererseits der selbsternannten Plagiatsjäger eingebremst. So werden zu solchen Vorwürfen künftig sicher auch andere universitäre Prüfer herangezogen. Ich würde jedenfalls wegen Rufschädigung einklagen.

wollanig
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Werden wohl die roten Vernaderer und Anpatzer

wieder am Werk gewesen sein. Man erinnere sich nur an diesen roten Poster, der dann aufgeflogen ist.

joektn
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Wenn man sich ansieht

…Wer die Wahlkampfleiter und die Agentur der Roten waren, verwundern solche Methoden nicht wirklich.

Lepus52
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Vielleicht ist es doch besser,

ein Studiumsabbrecher zu sein. Kurz und Kickel ueam. haben diesbezüglich kleine Sorgen.

Heike N.
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Die UNI braucht externe Gutachter

um ein an ihrem Institut abgehandeltes Werk zu beurteilen?

Klingt komisch

dude
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Das Gegenteil würde ich komisch finden, Heike.

Und zwar wenn sich der Beschuldigte oder das beschuldigte Institut selbst beurteilen würde!

silentbob79
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@Heike N.

Was ist daran komisch? Wenn es Vorwürfe gegen die Uni gibt, etwas falsch beurteilt zu haben, soll dann die Uni selber nochmal prüfen und sagen "Na, is eh alles in Ordnung"? DAS wäre wirklich komisch.

Oder finden Sie es auch komisch, dass die Steuerprüfung vom Finanzamt gemacht wird und nicht vom Steuerberater?

Pelikan22
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Warum "komisch"?

Wenn die UNI selbst Erhebungen pflegt, wird doch sofort von "Bestechlichkeit" gesprochen. So ist die Prüfung unabhängig. Wen will denn der politische Gegner jetzt anpatzen? Alles durchsichtige Manöver a la UA!

Guccighost
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Denunzieren

Hat eine lange Tradition.
Aber ich hoffe dass sie herausfinden wer der Auftraggeber ist.

GordonKelz
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Auch wenn der Auftraggeber bekannt ist...

...oder wird...das ist ein Filz der kaum zu
durchschauen ist...die Mafia tötet....unsere
" Mafia " denunziert!
Gordon

joektn
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Und wieder

Lag der liebe Herr Weber falsch und hat damit aktiv in den Wahlkampf eingegriffen und das Ergebnis sicherlich beeinflusst. Aber gut - Geld stinkt nicht.
Wer der Auftraggeber war, lässt sich relativ leicht erraten; auch wenn es schwer nachzuweisen ist. Immerhin wurde durch die Aktion die Absolute ermöglicht. Einzig darum ging es und da wurde auch vor solchen Aktionen nicht zurück geschreckt.
Schämen sie sich!

Guccighost
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Wenn das so ist

Dann gibts Rücktritte

joektn
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Rücktritte

Wird es genauso wenig geben, wie eine Entschuldigung Wetten? Soviel Rückgrat haben unsere Stadtoberhäupter nicht. Zudem wäre es ja ein Schuldeingeständnis und ein klares Zeichen wer die Untersuchung in Auftrag gegeben und bezahlt hat.

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Derivat der Methode Silberstein

Das Anpatzen hat seinen Zweck wohl erfüllt.
Cui bono wird wohl nicht so schwer zu ermitteln sein.

writeladyy
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Nicht Webers erster Fail

Die Methode Plagiatsvorwurf hat System. Webers Vorwürfe kommen oft kurz vor Wahlen - und nicht das erste Mal erweisen sie sich dann in der Folge als haltlos.
Eine sehr stillose Art, politische Gegner kampfunfähig zu schießen - und rückt gleichzeitig auch die - an und für sich notwendige - Arbeit von Weber in ein schlechtes Licht. Plagiate aufzudecken dient der Wissenschaft, nicht der Politik.
Ändert aber am Wahlergebnis auch nichts mehr.

VH7F
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Gratulation an Weidinger und den Rektor

Alles gut gegangen. Keine Aschbacher ;-)

gonde
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Wer von denen hat also die Unwahrheit gesagt?

Der selbsternannte Plagiatsprüfer Weber oder die externen Gutachter? In jedem Fall ist es für Weidinger ein katastrophaler Schaden! Wird ev. da jemand haftbar gemacht?