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Mirnock-GerlitzenUmstrittenes Projekt gegen Wildeinfluss in der Region

Neues privates Pilotprojekt „Wildökologische Regionalplanung“ soll im Raum Mirnock-Gerlitzen Wildeinfluss entgegenwirken. Von Jägern kommt Kritik, auch die Kosten von 460.000 Euro sind umstritten.

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Das Rotwild richtet in de Wäldern der Region oft großen Schaden an © stock.adobe
 

So idyllisch das Gebiet Mirnock-Gerlitzen auch ist: Hinter den Kulissen brodelt es. Seit Jahren nimmt in der Region der Wildeinfluss zu und damit die Schäden durch Wildverbiss. Konflikte zwischen Jägern und Grundstücksbesitzern sind vorprogrammiert. „Über 500 Hektar Schälfläche sind kartiert, das ist ein sehr großer Bereich, in einigen Fällen geht es sogar um waldvernichtende Wildschäden, das ist besonders dramatisch. Die Verantwortung bleibt dann bei der Jägerschaft hängen“, zeichnet Bezirksjägermeister Wolfgang Oswald das aktuelle Bild.

Kommentare (1)

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rahuder
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1
Lesenswert?

Steuergeldvernichtung

Wie dumm ( oder wichtig ) muß man als Bezirksjägermeister sein um eine solche "Studie" in Auftrag zu geben und wem soll sie nützen?
Die einfachsten Mittel werden nicht wahr genommen, Abschüsse aus dem Topf, werden vom Bezirksjägermeister bis zum letzt möglichen Zeitpunkt zurückgehalten, so wird der eh schon ernorme Jagddruck noch erhöht. Gewandert durch die Einstände wird das ganze Jahr, Beeren-Schwammerlklauber, Mountnbaiker , Skitourengeher und Wanderer, Modelflieger, Paragleiter . All diese Freizeitaktivitäten sollen weiterhin erlaubt sein, aber sie sollen gelenkt werden und da ist auch der Fremdenverkehr gefordert. Gesetze haben wir, nur sie werden nicht vollstreckt.
Würde man Einstandsgebiete des Rotwildes sperren, so wie bei den Bundesforsten, würden die Verbiss oder Schälschäden sicher zurückgehen und auch das bejagen würde einfacher und der Abschuss leichter erfüllt werden. Man müsste eigendlich nur den Hausverstand
benützen um sich solche enorme Kosten ersparen. Ohne das sich bei allen beteiligten kein Umdenken einstellt werden alle anderen Versuche scheitern.
Der Jäger ist von all den " Waldgängern " der einzige, der dafür zahlt und auch für Schäden aufkommen muß.
Die Jäger warten nur noch, bis sie für Windwürfe auch noch zur Kasse gebeten werden.

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