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Opitz FensterNeue Eigentümer für Villacher Fenster-Hersteller

Villacher Familien-Unternehmen wurde an die burgenländische Katzbeck-Gruppe verkauft. Name und Produktionsstandort bleiben.

Die Firma Opitz-Fesnter in der Bleiberger Straße wurde an die Katzbeck-Gruppe verkauft © (c) HPhoto - Hannes Pacheiner
 

Mit Jahreswechsel haben sich bei der Villacher Firma Opitz die dort produzierten Türen und Fenster für die Zukunft geöffnet. Das 1972 von Erich Opitz senior gegründete Unternehmen wurde von der Katzbeck-Gruppe mit Firmensitz in Rudersdorf gekauft. Neuer Geschäftsführer ist der St. Veiter Wilhelm Ebner (41). Auch die Tochterfirma Tesar wurde vom burgenländischen Unternehmen, mit zehn über Österreich verteilte Zweigstellen, übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, der Name Opitz-Fenster bleibt.

„Es gab schon länger Gespräche zwischen den beiden Firmen. Die Werte der beiden Firmen haben eine große Übereinstimmung. Beide legen höchsten Wert auf Qualität und Kundenberatung. Zudem gibt es viel Potenzial für die gemeinsame Zukunft“, sagt Ebner. Mit dem Kauf des Villacher Unternehmens will die Katzbeck-Gruppe einerseits in Kärnten Fuß fassen, andererseits das Angebot um Kunststoff- und Kunstoff-Alu-Fenster erweitern. Der 1950 gegründete Familienbetrieb aus dem Burgenland hat ausschließlich Holz- und Holz-Alu-Fenster und Türen sowie Beschattungen im Sortiment. Im Gegenzug sollen die Produkte von Opitz-Fenster, die bisher vorwiegend in Kärnten, Niederösterreich und Wien vertrieben wurden, einen besseren Zugang zum gesamtösterreichischen Markt erhalten.

Wilhelm Ebner ist neuer Geschäftsführer bei Opitz-Fenster Foto © (c) HPhoto - Hannes Pacheiner

Die Produktion bei Opitz in Villach bleibt unverändert, ebenso der Mitarbeiterstand. „Planung, Produktion und Montage bleiben in einer Hand. Ziel ist es den Standort in Villach weiterzuentwickeln und in die Produktion zu investieren. Zuletzt ist eine neue Zuschnittmaschine gekauft worden. Mittelfristig ist geplant, dass wir den Mitarbeiterstand sogar erhöhen“, sagt Ebner, der in den vergangenen Jahren in der Telekommunikationsbranche, bei der Treibacher Industrie AG und am ehemaligen Strabag-Standort in Villach tätig war.

Der bisherige Chef Erich Opitz, der 1980 die Geschäfte von seinem Vater übernommen hat, bleibt der Firma im Vertriebsbereich erhalten.

Zahlen & Fakten

Opitz-Fenster: gegründet 1972 von Erich Opitz senior; 50 Mitarbeiter; Firmensitz in Villach; pro Jahr werden rund 20.000 Kunststoff- und Kunststoff-Alu-Fenster und Türen produziert.
Katzbeck-Gruppe: gegründet 1950; 220 Mitarbeiter an zehn Standorten; Sitz in Rudersdorf (Bgl.); Produktion von Holz- und Holz-Alu-Fenstern und Türen.

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