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Infineon VillachStart für "Werk von globaler Dimension"

Roboter "Panda" setzte historischen Spatenstich für 1,6-Milliarden-Investition. Warum sich Infineon im Standort-Poker für Villach entschied.

Phalanx von Ehrengästen beim Spatenstich
Phalanx von Ehrengästen beim Spatenstich © KLZ/Markus Traussnig
 

Die Phalanx von Ehrengästen assistierte mit pinken Schaufeln, den historischen Spatenstich setzte Roboter Panda vom deutschen Start-up des Jahres Franka Emika symbolisch für die Zukunftstechnologie, die um 1,6 Milliarden Euro im Infineon-Werk mit 750 Jobs entstehen wird. "Was wir hier zwischen Dobratsch und Faaker See tun, ist von europäischer und globaler Dimension", sagte "Bauherrin" Sabine Herlitschka und wünschte sich, "dass wir in zehn Jahren zu den Top-Regionen der Welt gehören."

Für Konzern-Chef Reinhard Ploss soll das neue Infineon-Werk in Villach "dazu beitragen, das Leben einfacher, sicherer und grüner zu machen. Ohne Mikrochips keine Autos, Computer oder erneuerbare Energien. Wir bauen für die Zukunft." EU-Kommissarin Mariya Gabriel sprach von einem "strahlenden Beispiel für Kooperation in Europa für die digitale Transformation." Bundeskanzler Sebastian Kurz sah mit der Investition "Europa als Technologiestandort gestärkt".

Infineon investiert 1,6 Milliarden Euro am Standort Villach

"Die Digitalisierung bringt Jobs aus Asien wieder nach Österreich zurück, nun braucht es Coder, Entwickler und neue Lehrberufe", erklärte Digitalisierungsministerin Margarethe Schramböck. "Vor Digitalisierung braucht man keine Angst zu haben", sagte Infrastrukturminister Norbert Hofer. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und Villach Bürgermeister Günther Albel sprachen von einem "Turbo-Booster", IV-Präsident Timo Springer sogar von einer "Jahrtausendchance".

Standort-Poker

In den Festreden klang an, was im Wettbewerb zwischen Deutschland und Österreich am Ende den Ausschlag für den Standort Villach und nicht Dresden gab. Bundeskanzler Kurz dankte den Infineon-Chefs "für die großartige Entscheidung. Sie hatten die Auswahl und wir sind nicht unglücklich, dass es Österreich geworden ist. Sie haben unsere Garantie, dass wir Sie unterstützen."

Infineon : Fotos vom historischen Spatenstich in Villach

Am heutigen Samstag erfolgte am Gelände der Infineon in Villach der Spatenstich für den Milliarden schweren Ausbau des Halbleiterherstellers. Beim Spatenstich anwesend waren auch EU-Kommissarin Mariya Gabriel, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), die Minister Margarete Schramböck (ÖVP) und Norbert Hofer (FPÖ) sowie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ).

Markus Traussnig

Der Spatenstich wurde von Menschenhand und...

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...Roboter "Panda" vollzogen. 

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Gabriel und Kurz

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Dem Vernehmen nach stand diese Entscheidung mehrfach an der Kippe, auch weil in Deutschland aus EU-Programmen, an denen sich Österreich in der Vergangenheit nicht beteiligt hatte, direkt Geld geflossen wäre. Demgegenüber punktete Österreich mit 14 Prozent Forschungsprämie. Zum Gerücht, die Bundesregierung hätte im Standortpoker spürbare Senkung der Körperschaftssteuer zugesagt, erklärte Kurz gegenüber der Kleinen Zeitung: "Willen und Tempo gaben den Ausschlag. Wir bildeten sofort eine Arbeitsgruppe in der Regierung." Nun arbeiten Bund, Land, Stadt in einer Infineon Task Force eng zusammen.

Bei Infineon Technologies Austria können Sabine Herlitschka und ihre Vorstandskollegen Oliver Heinrich und Thomas Reisinger ihr stärkstes Asset ins Treffen führen: "Das Know-how und der Spirit unserer 3800 Mitarbeiter. Ein ´geht nicht´ gibt´s nicht."

Kommentare (1)

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GordonKelz
0
1
Lesenswert?

INTERESSANT IST....

....das keine “ HOCH “ Rufe gepostet werden ....
Gordon Kelz

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