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VillachDiese Wirte kochen heuer zum Kirchtag auf

Zum 75. Villacher Kirchtag is(s)t heuer weniger mehr: Es gibt gastronomische Änderungen, Widmanngasse bleibt frei, „Slow Food“ kommt.

Haupt- und Rathausplatz bilden in Villach in der Brauchtumswoche den größten Freiluft-Gastgarten Österreichs
Haupt- und Rathausplatz bilden in Villach in der Brauchtumswoche den größten Freiluft-Gastgarten Österreichs © Raunig
 

Nicht nur ob der heißen Temperaturen ist Johann Presslinger, Geschäftsführer des Kirchtagsvereins, dieser Tage ordentlich ins Schwitzen gekommen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Brigitte Kaufmann ihr Lokal schließt – „und dann erfuhren wir doch überraschend, dass sie auch beim Kirchtag nicht mehr sein wird“, sagt er. Ein Paradebetrieb am Gastro-Hauptplatz weniger. „Wir haben aber raschest reagiert und konnten die freie Fläche sogar noch am selben Tag vergeben“, erklärt Presslinger. Nun hat das Vassacher Wirtshaus „Josef“ mehr Platz und kann sich entsprechend vergrößern.

Das ist aber nicht die einzige gastronomische Veränderung, die den Gästen am heurigen Jubiläumskirchtag aufgetischt wird. Fixiert ist zum Beispiel ein hochprozentiger Neuzugang im Rosengarten. „Wir konnten den steirischen Betrieb Zweiger für uns gewinnen. Dieser ist bekannt für Edelbrände, Liköre aber auch Qualitätsweine und regionale Kulinarik“, sagt Presslinger. Ebenfalls voll mit Regionalität gewürzt wird heuer der Untere Kirchenplatz: Statt des Burgenlands wird die Kärnten Werbung ihre neueste Kampagne „Slow-Food-Travel“ vorstellen. Dabei gibt es hochwertigste, regionale Produkte aus allen Teilen Kärntens, für deren feinste Zubereitung die bekannten Kulturwirte Ingrid und Gottfried Bachler aus Althofen zuständig sein werden.

Keine Gastro wird es heuer in der Widmanngasse geben. „Die Kirchtagsalm verlagert sich auf den Kaiser-Josef-Platz zur Trachtendisko, die Gasse bleibt frei.“ Presslinger sieht es als „Gesund-Schrumpfen“: „Die Widmanngasse war ohnehin ein Nadelöhr und auch die Anrainer werden sich freuen, wenn es dort einmal ruhiger ist.“ Anfragen für die Standplätze dort hätte er wohl, „aber wir wollen Qualität und Anbieter die zum Kirchtag passen“. Allgemein sei es schwierig geworden, heimische Gastronomen für den Kirchtag zu begeistern. Das liege aber nicht an den Standmieten. Presslinger: „Die Wirte klagen, dass sie überhaupt kaum gutes Personal finden. Sie suchen händeringend – und während der Brauchtumswoche hat man ja auf dem Gelände quasi einen zweiten Betrieb zu führen.“

Die Gastronomie

Wann? 75. Villacher Kirchtag. Brauchtumswoche beginnt mit dem Hochamt am Sonntag, 29. Juli, Kirchtags-Samstag ist der 4. August.
Wer? Heuer gibt es insgesamt 65 Gastro- und Imbissbetriebe auf dem Kirchtagsgelände.
Gastgarten. Während der Brauchtumswoche ab Montag wird der Kirchtags-Gastgarten auf dem Hauptplatz heuer bespielt von: Goldenes Lamm, Schumis, Hofwirt, Josef, Chickis, Hotel Post, Bar Italia, Hinteregger.
Neu. Unterer Kirchenplatz mit der internationalen Marke „Slow Food Travel“, es kocht der
Bachler-Wirt aus Althofen. Im Rosengarten kommt Zweiger aus der Steiermark.
Standgebühr. Seit 2015 unverändert. Bei einem Stand bis zu 50 Quadratmetern sind es pro Quadratmeter 59 Euro. Inkludiert Wasser-, Stromanschluss, Müll.

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