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Investitionen in Villach

Millionen fließen in Schulen und Bildung

Die Polytechnische Schule in Villach bekommt ein neues Zuhause, die Neue Mittelschule Lind und die Volksschule Khevenhüller werden generalsaniert. Stadt investiert elf Millionen Euro in Infrastruktur.

Die Allgemeine Sonderschule in der Trattengasse wird ab Herbst für die Bedürfnisse der Polytechnische Schule umgebaut. Die Umsiedelung erfolgt im 2017 © (c) Foto Zore Willi
 

Aktuell gibt es in der Stadt Villach 16.280 Lernende, die Bildungseinrichtungen von der Volks- bis zur Fachhochschule besuchen. "Auch künftig wird unser Schwerpunkt auf Bildung gesetzt, damit wir der Jugend das nötige Rüstzeug für die Zukunft mitgeben", sind sich Schulreferentin Gerda Sandriesser und Baureferent Andreas Sucher (beide SPÖ) einig. Bis 2020 investiert Villach 33,5 Millionen Euro, bis 2017 fließen allein elf Millionen Euro in die Schulinfrastruktur. Zum Vergleich: Die kostenintensivsten Posten der Vorjahre waren die Sanierung der VS St. Andrä (2,6 Millionen) und der NMS Auen (1,02 Millionen).

Das größte Projekt heuer ist die Umsiedelung der Polytechnische Schule. Sie ist jetzt in der Neuen Mittelschule Lind untergebracht und wird im Gebäude der Allgemeinen Sonderschule (ASO) in der Trattengasse Herberge finden. Laut UN-Behindertenrechts-Konvention darf es bis zum Jahr 2020 keine Sonderschulen mehr für beeinträchtigte Kinder geben. "Sie werden bereits jetzt in die Mittelschulen integriert", sagt Sandriesser. 142 Schüler sind betroffen, die verbleibenden Kinder siedeln in den Südtrakt.

Im Herbst beginnt der Bau in der Trattengasse, gut 5,2 Millionen Euro fließt in die Umstrukturierung. "Es wird viel Platz für Werkstätten und Geräte geben", sagt Sucher. Das Gebäude und Werkräume sind in die Jahre gekommen. "Für uns ist es jedenfalls ein Gewinn, dass wir unsere Fachbereiche Bau und Malerei, Holz, Elektro, Metall, Handel, Dienstleistung und Tourismus am neuen Standort gut unterbringen können", sagen die Lehrer Siegfried Ortner und Manfred Heissenberger. Und sie begrüßen es, dass ihre Vorschläge in die Planung miteinbezogen werden. Dadurch und durch Kooperationen mit Fachberufs- und Tourismusberufsschulen erfährt die Poly einen Qualitätsschub.

Die Mittelschule in Lind wird ebenfalls ab Herbst umgebaut, die Klassenanzahl von acht auf zwölf aufgestockt. Budgetiert sind bis 2017 gut 3,7 Millionen Euro. Weiters wird es heuer in fast allen Volksschulen Baumaßnahmen geben – sie reichen von Behindertenrampen bis zum Austausch von Lampen. Die Khevenhüller Schule hingegen wird generalsaniert (Kostenpunkt für die erste Baustufe 300.000 Euro.

DANJA SANTNER

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