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Nach Kündigung

Arbeitsstiftung bei Lam Research ist noch ungewiss

Nach der Kündigung von 100 Mitarbeitern, feilt Lam Research an einem Unterstützungs-Modell. Betroffene kritisieren Kündigungsprozedere.

Mitte September kündigte der Halbleiterhersteller Lam Research 100 Mitarbeiter. Derzeit arbeiten 420 Personen im Unternehmen © KK
 

Für die ehemaligen Mitarbeiter der Firma Lam Research war es, als wären sie Statisten in einem schlechten Film. Völlig unerwartet wurden 100 Personen in das Chefbüro zitiert – wenige Minuten später waren sie ihre Jobs los. Der Halbleiterzulieferer kündigte vor zwei Wochen 80 Vollzeitmitarbeiter und 20 Leiharbeiterkräfte.

„Das kam ohne Vorwarnung. Wir wissen auch heute noch nicht, nach welchen Kriterien gekündigt wurde. Es betraf langjährige Mitarbeiter, sowie junge und Kräfte aus allen Abteilungen“, sagt einer der Betroffenen. Die Büros der Chefetage wären von Sicherheitskräften bewacht gewesen, unmittelbar nach den Kündigungsgesprächen mussten die Betroffenen ihre Betriebsmittel abgeben und waren mit sofortiger Wirkung freigestellt.

„Das ist kein schönes, aber leider ein geläufiges Prozedere in so einer Situation – auch damit die Gekündigten sich auf ihre Zukunft konzentrieren können“, sagt Claus Lachmann, Leiter der Personalabteilung. Gemeinsam mit der Kärntner Arbeitsstiftung arbeite das Unternehmen nach wie vor an einem Unterstützungs-Modell für die Gekündigten. „Wir wissen noch nicht, wie eine Stiftung ausschauen könnte und ob sie für die Betroffenen überhaupt interessant wäre“, erklärt Lachmann. Die Personalabteilung sei auch in Kontakt mit branchennahen Firmen aus der Region, um Kontakte weiterzuvermitteln.

Lam Research beschäftigt aktuell 420 Mitarbeiter. Der drastische Stellenabbau sei eine Maßnahme zur Senkung der Gesamtkosten. EVA MARIA SCHARF

Kommentare (5)

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fromm
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wieviel Fördergeld ist damals geflossen?

nur so, rein als Info.

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SafronSid
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Ja Kärnten´s Politik setzt leider nur mehr auf solche hochtechnologie Firmen - alles andere hat ja keine Zukunft hihi

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fromm
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vielleicht kommt irgendwann

jemand auf die Idee, dass ganz normales
Hanwerk, Handel und Gewerbe in kleiner Größe stabiler sind, als das "aufgeblasene"
Megakonstrukt. Vor allem Firmen, die gewachsen sind und nicht mit Hilfe großzügiger öffentlicher Gelder von 0 auf 100 in den Himmel schießen.

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Rolof
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Kennt noch jemand Hr. Putzi?

Ehemaliger Faschingsprinz und Eigentümer, hat die SEZ an LAM verkauft, inkl. Mitarbeiter.

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razor
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bin mir nicht sicher

aber gings der SEZ nicht damals schon schlecht bzw hat der Putzi nicht deswegen verkauft?

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