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Hüttenberg

Lingkor soll im September wieder begehbar sein

Die Sanierung des Lingkors in Hüttenberg schreitet langsam, aber sicher voran. 250.000 Euro werden investiert. Der Pilgerpfad ist auch ein Frequenzbringer für das Harrer-Museum.

Sämtliche Sanierungsarbeiten werden von den Männern am Seil hängend erledigt, die Arbeiten sind spektakulär anzusehen
Sämtliche Sanierungsarbeiten werden von den Männern am Seil hängend erledigt, die Arbeiten sind spektakulär anzusehen © Köstinger
 

Im September will man den derzeit gesperrten Lingkor, den tibetischen Pilgerpfad in der Felswand beim Harrer-Museum, wieder eröffnen. Das stellte Bürgermeister Josef Ofner (FPÖ) am Freitag in Aussicht.

Unter anderem scharrt man im Jugend- und Familiengästehaus (Jufa) schon ungeduldig mit den Hufen, was den geschlossenen Lingkor angeht, denn für die Gäste ist er ein wichtiger Anreiz. „Wir freuen uns. dass das jetzt passiert, denn es hat lang gedauert und jede Initiative, die im Tal passiert, ist gut“, sagt Jufa-Geschäftsführer Gerhard Wendl.

Wir kommen nun in die abschließende Phase der Arbeiten, damit wir den Lingkor so schnell als möglich aufsperren können. 

Josef Ofner, Bürgermeister von Hüttenberg

Seit einiger Zeit ist jene Firma wieder am Arbeiten, die schon einmal mit Felssicherungsarbeiten am Lingkor beschäftigt war. „Wir kommen jetzt in die abschließende Phase“, sagt Ofner. Dass der tibetische Pilgerpfad Lingkor ein wichtiger Teil des Museums ist, merkt man an den Besucheranfragen. „Die Gäste rufen an und fragen nach dem Lingkor. Weil er zu ist, blieben viele fern.“ Im Vorjahr hatten die Tourismusanlagen samt Harrer-Museum 19.000 Besucher. 2011 hatte es allein laut Statistik der Österreich Werbung 18. 611 Besucher.

Konzept für touristische Anlagen

Ein Felssturz vor zwei Jahren machte die Arbeiten nötig. „Es sind Felsvorsprünge zu sichern und mit Beton auszuspritzen“, erklärt Ofner. Er beziffert die Kosten mit 140.000 Euro für schon erledigte Arbeiten und mit 110.000 Euro für die restlichen. Es herrscht nach wie vor Pattstellung zwischen Land und Gemeinde beim Geld: Ohne Konzept für die touristischen Anlagen keine finanzielle Hilfe.

Hüttenberg finanziert die Sanierung auch mit dem Verkauf des Hauses von Heinrich Harrer. Noch findet man es aber nicht auf der Gemeindehomepage oder auf anderen Internetseiten. Es habe schon Besichtigungen gegeben, sagt Ofner. „Wir knüpfen den Verkauf an Auflagen, dass das Andenken an Heinrich Harrer auch bewahrt wird.“

MICHAELA AUER

 

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Danke für Ihr Verständnis.

Sedge
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Viel wichtiger

.......wäre mal die restliche Strasse auf das Klippitzthörl zu sarnieren!!

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Alberthalde
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Die, wie wir alle wissen eine Landesstraße ist und somit in die Zuständigkeit von LR Gerhard Köfer fällt.

PS: Ich freu mich auf die Wiedereröffnung des Lingkors! Ich hoffe das wird ein großes Fest! :)

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