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ST. GEORGEN

Auf der Burg will man heuer wieder hoch hinaus

Burg Hochosterwitz: Heuer peilt man wieder 100.000 Besucher an. Möglich machen soll das ein besonderer Mix aus den Bereichen Geschichte, Kunst und Kultur. Auch wird es wieder Burgbewohner geben.

Karl Khevenhüller wünscht sich auch einen neuen Lift © (c) phino
 

Wir wollen heuer wieder mehr als 100.000 Besucher auf die Burg bekommen. In den vergangenen beiden Jahren ist uns das mit rund 90.000 Besuchern nicht ganz gelungen“, sagt Andrea Mandl, Mitarbeiterin der Verwaltung der Burg Hochosterwitz. Möglich machen soll den Besucherzuwachs ein Mix aus Geschichte, Kunst und Kultur. So wird heuer wieder der renommierte Maler Herdin Radtke, er studierte unter anderem bei Salvador Dali, mit seiner Lebensgefährtin auf der Burg arbeiten und in seinem Burg-Atelier Malkurse anbieten. „Sie werden auch auf der Burg leben. Damit verdoppelt sich im Sommer die Zahl der Burgbewohner“, sagt Andrea Mandl.

Denn auch Johann und Hilde Schmidberger werden wieder auf der Burg wohnen und in der Burgschmiede in Handarbeit Harnische für die Schweizer Garde im Vatikan fertigen. Hildegard Schmidberger ist zusätzlich die Castellanin auf der Burg. Der steirische Fotograf August Zöberl wird eine Fotoausstellung auf Hochosterwitz präsentieren, im Fokus ist die Burg selbst. Eine Zusatzschau wird zeigen, welche Prominente im vorigen Jahrhundert die Festung Hochosterwitz „bezwungen“ haben. Mittelfristig erneuert werden soll der Lift, der Besucher bequem auf die Burg bringt. Burgherr Karl Khevenhüller denkt dabei über einen Panoramalift nach, der eine zusätzliche Attraktion werden könnte. „Hier werden derzeit Konzepte erstellt“, sagt Mandl, die auf ein weiteres Highlight aufmerksam macht. Am 23. Juni ist ein Operngaladinner geplant, bei dem spanische Opernsänger nicht nur Kultur sondern auch Kulinarisches servieren.

PHILIPP NOVAK

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