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HCB-Skandal

Greenpeace-Test: HCB-Belastung in Gurk deutlich über Grenzwerten

HCB-Wert doppelt so hoch wie die zulässige Höchstkonzentration für Oberflächengewässer. Auch Belastung mit HCBD deutlich über Jahresdurchschnitt. Weitere Giftstoffe bei Tests in der Vorwoche gefunden.

Chemiker Herwig Schuster am "Tatort" in Brückl
Chemiker Herwig Schuster am "Tatort" in Brückl © Greenpeace/Pöschl
 

Die Gurk um das Donau Chemie Werk in Brückl ist ein Problemgewässer. Seit Jahren ist der Fluss in dem Abschnitt mit Giftstoffen mehr oder weniger verseucht. Auch neue Nachrichten geben keinen Anlass zur Hoffnung, dass sich daran etwas ändern wird.

Greenpeace hat in der Vorwoche an vier Stellen Wasserproben aus der Gurk entnommen. Seit Mittwoch gibt es die Testergebnisse: Für den Gurkabschnitt flussabwärts des Chemiewerkes ist die "HCB-Konzentration deutlich über dem Grenzwert für Oberflächengewässer", sagt Herwig Schuster, Chemiker bei Greenpeace. Der Wert von 0,12 Mikrogramm pro Liter ist mehr als doppelt so hoch wie die zulässige Höchstkonzentration und mehr als das Zehnfache des zulässigen Jahresdurchschnitts.

Auch die festgestellten Werte des Giftes Hexachlorbutadien (HCBD) liegen mit 0,24 bis 0,43 Mikrogramm pro Liter deutlich über dem zulässigen Jahresschnitt von 01, Mikrogramm pro Liter. "Alles in allem unerwartet hohe Belastungen", sagt Schuster. Besonders erschreckend: Die HCB- und HCBD-Konzentrationen sind deutlich höher als bei den letzten amtlichen Messungen aus dem Jahr 2007, sagt Schuster. Dies deute auf einen Anstieg der Emissionen seit Beginn der Deponie-Sanierunng vor zwei Jahren hin. "Nebenbei" wurde weitere Gifte (darunter das in Putzereien verwendete Perchlorethylen) bei den Tests in der Vorwoche festgestellt. "Die gefundenen Giftmengen bestätigen die Dringlichkeit der Deponie-Sanierung", sagt Schuster. Er hofft, dass es im Streit zwischen Wietersdorfer & Peggauer mit der Donau Chemie zu keiner Neuausschreibung der Sanierung kommt. "Eine solche würde das Projekt um bis zu zwei Jahre verzögern", sagt der Greenpeace-Chemiker.

JOCHEN HABICH

Kommentare (27)

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fcebulla
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Unvorstellbar dieses Umweltdesaster in meiner Nähe

Das was sich da abspielt ist ein politisch, aber auch durch die Firmen, verursachtes Umweltdesaster.
Was da angerichtet wurde ist von der Politik und den zuständigen Ämtern zu verantworten ohne wenn und aber.
Auch die Firmen haben ihre Betriéiberverantwortung m.E. nicht wahr genommen ( keine abgedeckte und grundwasserfeste Deponie!!).
Die Region ist tot auf Jahrzehnte und die Kosten sehe ich bei über 20 millione €.
Allein die Untergrundsanierung im Gurkbereich bis Klagenfurt ist nicht bezahlbar.
Man ist nur noch fassungslos was sich in Kärnten abspielt und die Zuständigen verharmlosen weiter und sind noch in ihren Ämtern.
Die Talbürger sollten mal nach Klagenfurt fahren!

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FUZZI14
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also jetzt

muss man aber auch schön langsam unser umweltamt im land in die pflicht nehmen,für was sind die eigentlich hier,wenn ein so mit gift belastetes werk nicht auf herz und nieren überprüft wird und alles im grossraum samt gewässer,dann läuft schon was gewaltig schief,nur des geldes wegen unser schönes und natürlich und im ursprung gesundes land dermassen zu schädigen ist mit worten eigentlich nicht zu beschreiben,herr hollup sie als grüner hätten wohl wirklich mehr gas geben können :(

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jahcity
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Vollkommen egal

Es wird wieder Rot, Schwarz und Blau gewählt...

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Mister-Gerechtigkeit
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Diese Landesregierung

sollte geschlossen hinter Gitter!

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genau1a
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Und die Betreiber der DonauChemie gleich mit. Dann ist das Problem sofort gelöst?! Oder?

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Mister-Gerechtigkeit
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Diese Landesregierung ist

zum Kotzen. Das Land nicht nur ruiniern sondern auch vergiften.

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no_milk_today
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Kriminelle und skrupellose Geldgier

Den Verursachern dieser Umweltverbrechen muss jetzt konsequent und ohne Erbarmen das Handwerk gelegt werden.

Mit Holub sitzt endlich einer an der richtigen Stelle, der dafür sorgt, dass diese kriminellen Schweinereien aufhören.

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gsvn7z8epztzri5wqjxsp22nzilf4t4i
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@no_milk_today

Jöh, das beruhigt aber daß der Grünling Holub jetzt an der richtigen Stelle sitzt.
Weil vorher war ihm das ja völlig Blunzn was in der Zementfabrik durch den Schornstein gejagt wird.

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a6qliwxg9yb7etrm8go418kqvzwys718
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Holub sitzt an der richtigen Stelle...meinen Sie ein Buffet, den Rücksitz seines fetten Dienst-BMW, oder was?

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cx1aaghmos88q6wmjo8syzcnmahwx1hy
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Holub ist der erste den das Handwerk gelegt gehört.

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fcebulla
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Was hat der gelernt?

Was hat er denn gelernt?
So wie er jetzt handelt scheint er ahnungslos zu sein nichts gelernt und nichts dazu gelernt zu haben.
Sein Vorgehen erinnert mich an an "Sandkastenspiele" für 3 Jährige

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0z4jvx2gxkfcst5nb3qoo574c76uxat5
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ja klar

Holub hat das ganze Zeug in die Gurk gekippt, nicht?

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mungnfresser
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nein, das wäre ja mit arbeit verbunden und das mag er nicht!

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gsvn7z8epztzri5wqjxsp22nzilf4t4i
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@Chlorophyl

Also noch einmal zum verschwundenen Beitrag
Der Grünling Holub hat sicher nicht das Zeug in die Gutk gekippt, das wäre Gott behüte Arbeit gewesen. Aber sich darum zu kümmern, was die Zementfabrik bescheidmaässig durch den Schornstein jagen darf war ihm völlig Blunzn.

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gsvn7z8epztzri5wqjxsp22nzilf4t4i
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Umweltschäden

Wenn man all diese Ergebnisse vorgesetzt bekommt erhebt sich die Frage für was der Grünling Holub in der Landesregierung sitzt. Wahrscheinlich nur zum kassieren, weil Aufgaben nimmt er ausser fürs Goschenreißen offensichtlich nicht wahr.

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schnapserchef
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bluemchen

das macht kein politiker. die schauen alle das ihre taschen gefüllt werden vom Steuerzahler. egal welche farbe bzw namen die partei hat. fängt in den kleinsten gemeinden schon an

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Oswald1801
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Blümchen ohne Ahnung, wenn es nach Holub gegangen wäre

hätte man die Deponie in Brückel schon vor Jahren zur Gänze ausräumen müssen und in Wien verbrennen. Das hätte einige hundert Millionen gekostet, die Rede war von vier bis fünfhundert Mio.
Der ALSAG Topf ist aber ziemlich leer, bzw andere Bundesländer stellen auch Ansprüche daraus. Ich bin kein besonderer Freund von Holub nur, vor so einem ahnungslosen Kommentar muss man ihn schützen. Hollub hat jedenfalls für Kärnten mehr positives gemacht, als alle Braun/blauen Missetäter zusammen.

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fcebulla
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Eine dichte Deponie hätte genügt

Eine wasserdichte (zum GRW und Atm.) Deponie hätte ausgelangt.
Das wäre billiger gewesen und als Sofortaktion vor Jahren leicht durchzuführen.
Der Betreiber hätte das als Auflage bekommen müssen, so einfach wäre das gegangen.
Aber man hat dem Treiben der "Experten" zugeschaut ohne Aktionen und nun ist die ganze Gegend vergiftet.
Die waren alle ahnungslos und wollte nur ihre "Spiele"

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gsvn7z8epztzri5wqjxsp22nzilf4t4i
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@Oswald1801

Achja, hat er wirklich für Kärnten soviel Positives gemacht, der Grünling Holub?
Zum Beispiel die laufende Überwachung der bescheidmässigen Vernichtung des HCB durch Verbrennung im Drehrohrofen, das meinen sie doch?
Schon blöd, daß er vor lauter überwachen die Meßwerte nicht kapiert hat. Aber so ein Lobgehudel wie von ihnen wird ihn schon freuen und seine Tränenflut trocknen.

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Oswald1801
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NEIN Blümchen, das ausräumen der Brückler Deponie würde wirklich von Holub als erstes vorgeschlagen schon Jahre bevor er LR wurde

Der Transport nach Wien in die Sonderverbrennungs Anlage hätte ein Vermögen gekostet. Die fehlende Kontrolle über die Einhaltung der Bescheidauflagen habe ich vom Anfang an als einen der größten Fehler bezeichnet. Nur wäre für die Kontrolle Hr. Kreiner zuständig gewesen.

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cx1aaghmos88q6wmjo8syzcnmahwx1hy
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Holub hat vor diesem Skandal nicht einmal gewusst wo Brückl ist.

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mungnfresser
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dann fressts eben Mungn anstatt Fisch

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0z4jvx2gxkfcst5nb3qoo574c76uxat5
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manchen

möchte man ob solch qualifizierter Aussagen das Maul mit ebendieser stopfen

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lneytngkzslymfuv0k9c3ooxandvu9tu
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jetzt wart ich nur mehr auf die meldung das das grundwasser in klagenfurt belastet ist.

das kommt auch sicher.

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jahcity
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Gehts der Wirtschaft gut

gehts uns allen gut.....

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no_milk_today
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Sarkasmussmiley

Da fehlt der Hinweis auf den Sarkasmus ;-)

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