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Stiller Held St. VeitSebastian Mattersdorfer: "Das Einsatzende ist für mich das Schönste"

Sebastian Mattersdorfer (65) ist seit seinem 16. Lebensjahr in St. Georgen bei Straßburg aktiv. Noch heute ist er bei Einsätzen stets einer der ersten im Rüsthaus.

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Wenn die Sirene heult, läuft oder fährt Sebastian Mattersdorfer schnell zum Rüsthaus © Feuerwehr
 

Ob zu Fuß oder mit seinem Fahrrad – mit seinen 65 Jahren ist Sebastian Mattersdorfer noch immer einer der ersten beim Rüsthaus in St. Georgen bei Straßburg. Und das aus einem einfachen Grund: „Ich wohne zwei Minuten davon entfernt“, sagt Mattersdorfer. Mit 16 Jahren trat er der Feuerwehr bei. „Damals war das üblich. Alle meine Jugendfreunde waren dabei“, so Mattersdorfer, gelernter Maler und ehemaliger Werksarbeiter bei der Treibacher Industrie AG. Anfangs fiel es ihm noch schwer, die Emotionen auszublenden. Todesfälle gehen ihm nach wie vor sehr nahe. „Das Einsatzende ist für mich das Schönste, vor allem, wenn es ein gutes ist“, sagt Mattersdorfer. Der Pensionist ist mit Irmgard (62) verheiratet, seine Leidenschaft zur Wehr teilt er mit seinem 41-jährigen Sohn Günther, der mittlerweile in Kappel wohnt. Zusammen rücken sie daher nicht mehr aus. „Zwei Jahre lang will ich das schon noch machen“, sagt Mattersdorfer. Bis dahin könnte er es sich aber noch überlegen – gesetzlich dürfte er ja bis 70 einrücken – und Mattersdorfer wäre dann ja erst 67.

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