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St. UrbanDie "Stub'n" wurde um ein Chalet erweitert

„Doppler Stub’n“ auf der Simonhöhe setzt Fokus auf Vermietung. Ein Chalet wurde neu errichtet.

Manfred und Annemarie Hauer setzen jetzt auf Beherbergung © Manfred Schusser
 

Fast die Hälfte von Kärnten.“ So beschreibt Manfred Hauer, Geschäftsführer der Simonhöhe und gemeinsam mit seiner Frau Annemarie Betreiber der „Doppler Stub’n“ auf der Simonhöhe, den Ausblick aus seinen neuen Apartments. Bis zu den Karawanken reicht die Sicht. Die „Doppler Stub’n“ war rein auf die Bewirtung von Tagesgästen ausgerichtet. Weil aber das Ehepaar Hauer den Blick in die Zukunft warf und meinte, das reiche nicht, schaut es im Betrieb nun anders aus: Ein Chalet wurde errichtet, Hauer bietet darin drei Apartments an.

"Man kann sich einmieten, ich biete auch Aktivitäten an, Motorradausfahrten oder Skitouren, ich bin ja geprüfter Skilehrer und Skiführer.“ Der Betrieb wird ganzjährig geführt. „Die ,Doppler Stub’n‘ steht für eine klare Veränderung“, so heißt es auf der Homepage. „Wir werden den Fokus jetzt mehr auf die Beherbergung legen“, erklärt Manfred Hauer.

Die liebe Not im Gastgewerbe

Ein Grund, um umzudenken, sei die Tatsache gewesen, dass es immer wieder Schwierigkeiten gab, geeignetes Personal zu finden, um den Gastbetrieb so führen zu können, wie man sich das vorstellte. So waren auch ausreichende Öffnungszeiten ein Problem. Die Beherbergungsschiene sei personaltechnisch besser planbar, etwa mit Leihpersonal, sagt Hauer. „Und wir können viel mehr selber machen.“

 

Schusser
Das Ehepaar Hauer vor dem neuen Chalet © Schusser

Das Anbieten von Räumlichkeiten für Feiern passe auch gut zu den neuen Ferienwohnungen – die Partytiger können gleich bleiben. Seit 2016 gab es die Idee – auch weil immer wieder Gästerückmeldungen kamen, ob es denn im Haus keine Zimmer gebe, die man buchen könne.  Die Buchungen laufen gerade an, sagt Hauer. „Jetzt war ein Gast da, der seinen Geburtstag hier gefeiert hat, er hat die Zimmer gesehen und gleich gebucht.“

Das Skigebiet braucht mehr Betten

Für die Simonhöhe seien mehr Gästebetten auch dringend nötig. Hauer: „Eigentlich würden wir 300 Gästebetten zusätzlich brauchen.“ Das gebe Planungssicherheit für die Wintersaison, für die Zeitspanne, in der man offen halten könne. „Das letzte Jahr wären wir vom Schnee her bis Ostern durchgekommen. Aber wir mussten zusperren“ , so Hauer. Wenn der Schwerpunkt eines Skigebietes bei den Tagesgästen liege, sei es schwieriger, den Liftbetrieb zu planen. Gebe es bestehende Buchungen, habe man entsprechende Sicherheit, erklärt Hauer.

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