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AlthofenVor 25 Jahren wurde Althofen zur Stadt

Im Oktober 1993 war ganz Althofen auf den Beinen, um die Stadterhebung zu feiern. Am Donnerstag wird dem Jubiläum mit Festakt gedacht.

Stadterhebung Althofen Umzug
Umzug zur Stadterhebung 1993 © Gebeneter
 

Alexander Benedikt, heute Bürgermeister der Stadt, hatte im Jahr der Stadterhebung mit der Politik noch nichts am Hut: „Das kam dann erst zwei Jahre später“, erinnert er sich. Aber beim Festumzug war er dabei, der damals über die Bühne ging. „Es hat ein zweitägiges Stadtfest mit einem riesigen Umzug gegeben“, erzählt Benedikt. Die älteste Stadt Kärntens traf in bunter Form auf die neueste: „Friesach führte den Umzug an“, sagt Benedikt. Der Verein Mittelalterliches Friesach hatte seinen ersten großen Auftritt, die Mitglieder schritten in ihrer mittelalterlichen Kleidung an der Spitze des Zuges.

Stolz auf die Stadterhebung war und ist Manfred Mitterdorfer, 1993 als Bürgermeister zwei Jahre im Amt, damals wie heute, denn: Die Stadterhebung sei aufgrund der wirtschaftlichen Leistung von Althofen erfolgt. „Wir haben den Antrag an das Land gestellt, alles wurde geschichtlich überprüft und man ist zum Schluss gekommen, dass sich Althofen das verdient, weil es sich von anderen Märkten abhob.“
Für Benedikt ist die Stadterhebung „sichtbarer Ausdruck eines Entwicklungsprozesses, der die Stadt auszeichnete.“ Dieser sei auch, so der Bürgermeister, einem Mann zuzurechnen, dessen öffentliche Beachtung trotz seiner Genialität bis heute noch viel Potenzial hätte: Carl Auer von Welsbach, unter anderem Erfinder des Zündsteins im Feuerzeug oder der Metallfadenlampe, der Vorreiterin der Glühbirne. „Die Initialzündung für die Entwicklung der Stadt passierte durch ihn“, sagt Benedikt. Althofen entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die Treibacher Chemischen Werke ( TCW ) zum Zentrum der chemischen Industrie in Kärnten.

 

Carl Auer von Welsbach Foto © KK/Welsbach-Museum

Anfang der 70er Jahre wurde der Standort durch die „Philips-Ansiedelung, heute FLEX, weiter aufgewertet. Zahlreiche Unternehmen erleichtern heute der Stadt das Wirtschaften durch ihre Kommunalsteuern. „Das ist natürlich ein Vorteil“, sagt Benedikt. Und diesen will man behalten, Betriebsansiedelungen bleiben weiter das Ziel: „Wir haben noch Areale“, sagt Benedikt. „Wir bemühen uns, Firmen anzusiedeln und dafür Grundstücke zur Verfügung zu stellen zu können.“ Daran hängt auch die Versorgung der Menschen, die hier arbeiten und wohnen. Deren Mobilität zu sichern oder Wohnraum zu schaffen, Kinderbetreuung anbieten zu können, seien Themen, denen die Stadtverantwortlichen Rechnung tragen müssten. So ist man unter anderem dabei, im Bereich Krumfelden gemeindeeigene Grundstücke für Häuslbauer anzubieten.

Am Donnerstag, 25. Oktober, wird der Stadterhebung um 19 Uhr im Kulturhaus Althofen, im Rahmen des Konzertes der Stadtkapelle, mit einem Festakt gedacht.

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