St. Veit19-jährige Russin beweist handwerkliches Geschick

Elizaveta Malakhvei steht aber nicht nur in der Backstube, sondern auch auf dem Tanzparkett.

Elizaveta Malakhvei beweist handwerkliches Geschick © Simone Dragy
 

Als gelernte Köchin weiß Elizaveta Malakhvei mit ihren Zutaten umzugehen. Nun steht sie in der St. Veiter Backstube von Cafetier Harald Taupe. Im Zuge des Erasmus-Programmes absolviert sie dort ein sechswöchiges Praktikum. Ihre Ausbildung macht die Russin in Finnland.
„Als ich angekommen bin, war ich schon etwas nervös. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Die Leute sind aber alle sehr freundlich. Ich habe Spaß, es ist hier sehr warm“, sagt die 19-Jährige, die sich gleich nach ihrer Ankunft ein Backhendl bestellte. Bald darauf verkostete sie einen Reindling, den sie schon an ihrem dritten Tag selbst zubereiten konnte. Ob sie lieber kocht oder backt, hänge ganz von ihrer Stimmung ab. „Ich lerne Neues dazu, was mich sicher weiterbringen wird.“

Tänze aus Kärnten

Wenn die 19-Jährige nicht in der Backstube steht, lernt sie ihre Umgebung kennen. Mit Bäckermeister „Kipferlschmied“ Georg Friesenbichler machte sie einen Spaziergang am Wörthersee. Schritt für Schritt lernt sie die Kärntner Tänze in der Schule „School of Dance“ von Andy und Kelly Kainz. Dies sponserte ihr Taupe selbst, Tanzpartner ist Gildenmitglied Martin Stampfer. „Mir gefällt es gut. Ich tanze auch zu Hause sehr gern“, sagt Malakhvei, untergebracht im Fuchspalast. Dort verbringt sie meist ihre Abende. „Ich habe versucht fortzugehen. Vieles hatte geschlossen.“ Zwischendurch trifft sie sich aber mit ihren zwei Freundinnen, die im Stift St. Georgen ebenfalls ein Praktikum absolvieren.

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