Der Hinti Cup in Sirnitz wurde mit großer Freude eröffnet. Deutsche und österreichische Fans waren in Feierlaune. Fußballer Martin Hinteregger hadert aber noch mit den Turbulenzen um seine Person.
Martin Hinteregger eröffnete am Freitag sein erstes Fußballturnier in seinem Heimatdorf Sirnitz. Ein ausgelassener Abend startet mit dem Bieranstich und Live-Musik der Jungen Wernberger. Viele deutsche und österreichsiche Fans sind zum 1. Hinti Cup gekommen, sehr zur Freude der Veranstalter Franz Hinteregger und Daniel Kauss. "Es ist schön, zu sehen, wie sie hier feiern und sich freuen."


 
Aufgrund der Absage des Festi:balls mussten die beiden ihre Pläne komplett neu ausrichten. Innerhalb von zwei Tagen wurde das Festzelt am Sirnitzer Sportplatz errichtet, das Musikprogramm wurde verkürzt. "Das Negative lassen wir jetzt beiseite", sagt Franz Hinteregger in Anspielung auf die Medienberichte, welche seinen Sohn Martin Hinteregger in Verbindung mit rechtsextremen Gedankengut brachten. "Wir denken positiv - gestern war es schon ein schönes Fest beim Dämmerschoppen im Landgasthof Scheiber, der Wandertag heute auf der Hochrindl hat allen gut gefallen. Alle waren begeistert und der Großteil will wieder kommen." So könnte es auch im Winter wieder ein Hinti-Fest geben, wie der Organisator verrät.

 Thomas Morgenstern (2.v.l.) bietet Hubschrauberrundflüge als Rahmenprogramm an.
© Gert Köstinger