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Lienz

Experte rät: "Ein eigenes Schulmodell entwerfen"

Osttirol als Gesamtschul-Modellregion stößt vielen sauer auf. Nun informierte ein Bildungsexperte. Er rät zu einem eigene Schulmodell - zugeschnitten auf die Region.

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Stefan Hopmann, Ursula Strobl und Robert Possenig © Hartweger
 

Die Wogen gingen hoch, als im November 2015 bekannt wurde, dass Osttirol als mögliche Gesamtschul-Modellregion in Frage kommt. Das würde bedeuten, dass die Unterstufe des Gymnasiums wegfällt. „Für die Gesamtschule müssen Infrastruktur, Geld und Förderungen passen. Solange das nicht gesichert ist, haben wir keine Lust, dass unsere Kinder Versuchskaninchen sind“, sagt Robert Possenig, Obmann des Elternvereins.
Um Eltern und Interessierte von kompetenter Seite über das Thema zu informieren, referierte der renommierte Bildungswissenschaftler Stefan Hopmann im Festsaal des Gyms. „Die Idee, durch einen Systemwechsel gute Effekte zu erzielen, ist sinnlos und stimmt nicht. Eine Gesamtschule, wo Kinder Hand-in-Hand in die Schule gehen und die guten Schüler die schlechteren mitziehen, gibt es empirisch nicht“, sagt Hopmann.

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