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Lienz, Innsbruck

Zugdebatte: Blanik dreht mächtig auf

Im Mai-Landtag lehnten Regierungsparteien zwei Anträge zu Direktzug Lienz-Innsbruck ab. Abgeordnete Elisabeth Blanik hatte damit ein Problem, Martin Mayerl aber keines.

Der eingestellte Direktzug sorgte für heftige Debatte im Landtag © KK/ÖBB
 

Zum gefühlt 50. Mal landete der Direktzug Lienz-Innsbruck im Landtag. Zwei Anträge zu diesem Thema wurden wieder von ÖVP und Grünen abgelehnt. Es gebe sehr, sehr große Beschwerden zum Direktbus. Besonders an reisestarken Wochenenden würden Leute auf dem Innsbrucker Hauptbahnhof zurückbleiben.

Osttirol vor Südtirol

Kurz und gut, so summierte Elisabeth Blanik (SPÖ): „Das sind unhaltbare Zustände.“ Und es tue den Menschen im Bezirk weh, wenn der Direktzug eingestellt und gleichzeitig einer nach Bozen geschaffen werde. Blanik an Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne): „Da darf man schon erwarten, dass Sie zuerst uns vertreten und dann erst die Südtiroler Interessen.“ Abgeordneter Martin Mayerl (ÖVP) konterte: „Dass der Bus voll ist, zeugt doch davon, dass er gut funktioniert.“

Mayerl erzürnt Blanik

Osttirol habe so viele Verbindungen nach Nordtirol, wie noch nie. Was Blanik vollends auf die Palme brachte: „Mir wird immer ganz schaurig, wenn ich das von einem Osttiroler Abgeordneten höre. Die Busverbindung ist nicht voll, weil sie so super ist, sondern weil es keine Alternative gibt.“

Schett fordert Qualität

Josef Schett (impuls Tirol) forderte für den Bezirk öffentlichen Verkehr „in gleicher Qualität, wie in der Inntalfurche“. Zu sagen, dass die Wiedereinführung des Direktzuges halt einfach dauere, lasse er nicht gelten: „Die Abschaffung erfolgte in einer Nacht- und Nebel-Aktion, die Wiedereinführung dauert Jahre“.

Hermann Weratschnig (Grüne) versprach die Einführung eines Reservierungssystems für den Bus und allenfalls eine Erhöhung der Transportkapazitäten.

UWE SCHWINGHAMMER

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easttyrolguy
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Fahrts mal nach Wien nach an Feiertag

Wer nach einem langen Wochenende von Lienz nach Wien mit dem Direktzug gefahren ist wird mir zustimmen: Total überfüllt!!! Wenn man in Lienz keine 2 Sitzplätze nebeneinander gefunden werden können sieht man, dass nicht nur Busse überfüllt sein können!

Es sind vielmehr die zu geringen Kapazitäten von öffentlichen Verkehrsmitteln die zu solchen Zuständen führen. Daran würde auch ein Direktzug nichts ändern --> An den langen Wochenenden sind öffentlicher Verkehrsmittel immer überlastet!

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lg7slftufv0s52384ilr0zzakvpjj4tp
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Mayerl hat ja, was er wollte: einen Sitz im Landtag, die schönen Gagen - und die Osttiroler werden wir - Mayerl und Kuenz - schon beruhigen!
Das sind unsere Abgeordneten - wen wundert's, wenn Frau Blanik von den Lienznerinnen und Lienznern so große Zustimmung bekommen hat. Sie ist die einzige, die sich für Osttiroler Belange einsetzt.

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beobachter2014
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Fehlgriff

Die Direktwahl von Martin Mayerl in den Landtag war wohl der größte Fehlgriff, der den Osttiroler Wählern je passiert ist ..

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PeterPandi
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Nun sitzt der Göriacher in Innspruck

hat groß posaunt , wie gut es ist, dass ein Osttiroler Schwarzer am warmen Sessel hockt und arbeitet dann GEGEN die Osttiroler. Der schwarze Kuenz derselbe.

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PeterPandi
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würden Leute auf dem Innsbrucker Hauptbahnhof zurückbleiben.

Das sind dann die zurückgebliebenen Osttiroler.... :-(

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