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Ainet

Natura 2000 bringt Wildwasser-Erlebnisraum Isel aufs Tapet

Entwicklungsperspektiven als Folge von Natura 2000 tragen am Unterlauf der Isel erste Früchte. St. Johann, Ainet und Oberlienz haben die Idee eines Wildwasser-Erlebniscamps festgemacht.

Das Iselcamp als Erlebnisraum soll zur einer Verdoppelung der Nächtigungen in der Region beitragen © KK/REVITAL
 

Die Nominierung der Isel als Natura 2000-Gebiet im Juni 2015 hat die Gemeinden entlang des Glescherflusses neuen Regelungen unterworfen. Der Habitatsschutz für die Deutsche Tamariske hat oberste Priorität. Für den Lebens- und Wirtschaftsraum der Menschen im Schutzgebiet sind neue Perspektiven gefordert, weil sich auch neue Chancen auftun.

Mehrere Förderschienen stehen bereit, beispielsweise EU-Programme wie LEADER und LIFE, aber  auch ein Sonderförderprogramm in Höhe von zehn Millionen Euro, das das Land Tirol als Wirtschaftsförderung für die Anrainergemeinden von Prägraten bis Oberlienz beschlossen hat.  Im Vorderen Iseltal, in den Gemeinden St. Johann, Ainet und Oberlienz gibt es nun erste Ergebnisse der Auseinandersetzung mit den neuen Gegebenheiten. 

Er-Leben am wilden Wasser

Die Isel in ihrem Einzugsbereich wird zum Wildwasser-Erlebnisraum. Eine erfolgversprechende Projektidee ist ein weitläufiges Isel-Camp.  Outdoor-Urlauber finden darin alles rund um das Thema „Wildwasser“ und Erlebnis in freier Bergnatur: Infostelle mit Zimmervermittlung, Raftingtouren, Surfwelle, Kajakkurse, Angelteiche, Campingmöglichkeiten, Baumhäuser zum Übernachten, Boulderfelsen, Grillplätze, Wildnis-Parcours, ein Zeltdorf und vieles mehr.

Die Isel - das verbindende Element

"Gemeinsame Workshops mit Bürgermeistern, Mitgliedern der Gemeinderäte, Vertretern aus Landwirtschaft, Wasserbau, Tourismus und Wirtschaft zeigten relativ rasch, dass die Isel das verbindende und identitätsstiftende Element des Vorderen Iseltales darstellt und zudem hohes Entwicklungspotenzial bietet", erklären die Bürgermeister Franz Gollner (St. Johann), Karl Poppeller (Ainet) und Martin Huber (Oberlienz) unisono. 

Nächtigungen verdoppeln

Vom Wildwasser-Erlebnisraum Isel verspricht man sich im Vorderen Iseltal

• langfristige Steigerung der Nächtigungszahlen
• Erhöhung der Wertschöpfung (zum Beispiel eine Verdopplung in den nächsten fünf Jahren, das heißt rund 1,5 Millionen in der Region)
• Steigerung der Identität des Vorderen Iseltales als KIeinregion

Die Entwicklungsperspektiven Vorderes Iseltal werden am Dienstag, den 26. Jänner, um 19 Uhr im Gemeindesaal von Ainet vorgestellt.

Einen Tag darauf unterzeichnen die drei Bürgermeister eine Iseldeklaration über die Umsetzung gemeinsamer Projekte.

MICHAELA RUGGENTHALER

Kommentare (1)

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100Hallo
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Lesenswert?

Das ist also Natura 2000.
der Kuchen ist noch ganz. Schnell::::

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