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LIENZ

Alle Parteien im Landtag stimmten für Übungsflüge im Nationalpark

Nach heftigem Tausziehen um gemeinsamen Antrag am Mittwoch Abend folgte heute kurz nach Mittag der einstimmigen Beschluss. Den Osttiroler Bergrettern fiel riesengroßer Stein vom Herzen.

© (c) ruggenthaler
 

Es ist vollbracht: Einstimmig wurde Donnerstag Mittag im Landtag eine Änderung des Nationalparkgesetzes beschlossen, die es der Bergrettung möglich macht, mit Hubschrauberunterstützung zu üben. Bevor es so weit war, gab es noch heftiges Tauziehen und politisches Geplänkel. Elisabeth Blanik (SPÖ) war froh über die Lösung, übte aber auch Kritik: „Es ist trotzdem ein Armutszeugnis, dass man eine ehrenamtliche Organisation wegen einer Sache, die eigentlich selbstverständlich ist, auf unser politisches Parkett zwingt“.

Abgeordneter Martin Mayerl (ÖVP) gab zu, dass die Geschichte nicht optimal gelaufen ist: „Es war ein harter und mühsamer Weg und nicht unbedingt ein Musterbeispiel, wie man Politik machen sollte. Es gibt oft komplexe Themen, die etwas länger brauchen, aber hier hat das niemand verstanden.“ All jenen, die deswegen vielleicht ein schlechtes Gewissen hätten, legte Mayerl eine kleine Spende an die Bergrettung nahe.


Allseits gelobt wurde Josef Schett (impuls Tirol) als Vermittler. Er selbst meinte: „Ich bedanke mich bei allen, die bei der Entscheidungsfindung über ihren Schatten gesprungen sind.“ Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne) will garantieren, dass der Vollzug des nun geänderten Gesetzes den Osttiroler Bergrettern ein problemloses Üben mit Hubschraubernm auch für die Polizei, ermöglicht.
Landtagspräsident Herwig van Staa verlas auch ein Dankesschreiben von Osttirols Bergrettungschef Peter Ladstätter, der sagt: „Uns ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen, dass man den Rumpler sogar in Innsbruck hat hören müssen.“

Uwe Schwinghammer

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FRBR
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Lesenswert?

Richtige Aussage von Frau Blanik

Sie sagt, auf unser politisches Parkett, da wird eben so gefetzt.

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