Osttirol wähltKein klares „Ja“ zum Direktzug

Liste Fritz fordert von Platter und Felipe Garantieerklärung für Wiedereinführung. Eine Solche gibt es nicht.

15.02.2018 - Podiumsdiskussion Kleine Zeitung-Lienz
Bei der Podiumsdiskussion der Kleinen Zeitung stimmten auch Martin Mayerl von der ÖVP (2. von links) und Thomas Haidenbergervon den Grünen (2. von rechts) für die Wiedereinführung des Direktzuges © BRUNNER
 

Von Martin Mayerl (ÖVP) und Thomas Haidenberger (Grüne) kam in der Diskussion der Kleinen Zeitung ein „Ja“ zur Wiedereinführung des Direktzuges Lienz-Innsbruck. Markus Sint (Liste Fritz) genügt das aber nicht. „Platter und Felipe sollen eine Garantieerklärung für die Wiedereinführung des Direktzuges unterschreiben. Die Osttiroler und Tiroler Wähler brauchen ein Faustpfand, damit sie an die Wiedereinführung nach der Landtagswahl am 25. Februar glauben können“, fordert Sint.

Von Landeshauptmann Günther Platter und seiner Stellvertreterin Ingrid Felipe, beide mit der Forderung konfrontiert, kommt aber weder ein klares „Ja“ noch eine Garantieerklärung. Platter sagt, er habe Experten beauftragt, eine Wiedereinführung des Direktzuges im Zuge des neuen „Osttirol Paketes“ (16 Millionen Euro für Bahnausbau) noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und auf die Machbarkeit hin zu prüfen. „Der Direktzug ist auch Thema bei meiner nächsten Besprechung mit dem Vorstand der ÖBB“, sagt Platter.

Für Felipe ist Osttirol mit Direktbus und Zugverbindungen besser erschlossen als je zuvor.Und sie sagt: „Aufbauend auf den Verbesserungen, die das erfolgreich verhandelte und erst kürzlich abgeschlossene „Osttirol Paket“ mit sich bringt, zu welchem das Land Tirol 16 Millionen Euro beisteuert, ergibt sich die Möglichkeit, erneut eine schnellere, barriere- und umstiegsfreie Zugverbindung zu prüfen".

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Danke für Ihr Verständnis.

rebuh
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Lesenswert?

schon witzig

im bus haben unsere lieben studenten zu wenig bewegungsfreiheit, aber ein paar schritte beim umsteigen im zug sind ihnen schon wieder zu viel!

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