Der PlaiknerProzesswelle startet: Es geht um Ischgl und Corona

Damit die beginnende Prozesswelle zu Ischgl keine Schmähungslawine auslöst, braucht es sensible Kommunikation statt polternder Kraftmeierei aus Tirol.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© Kleine Zeitung
 

Es war einmal eine Branche, die versuchte immer noch früher den Sehnsuchtswechsel von der Bade- zur Skisaison anzustacheln. Schlagzeilen über Schneedörfer schon im Sommer: Touristiker, was willst du mehr? So war die schöne Welt von gestern. Die schnöde Wirklichkeit von heute ist anders. Da reicht das I-Wort in Wiener und deutschen Zeitungen oder Programmen, um alle Vorfreude zu trüben. Diese Woche wird es wieder zuhauf gedruckt und gesendet. Denn am Freitag startet im Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien eine Prozesswelle, die sich zur Schmähungslawine entwickeln könnte. Es geht um Ischgl und Corona. Das gefährdet Tirol und den Tourismus. Ein Rechtsstreit mit Öffentlichkeit zur Unzeit. Denn mitten in die Skisaison platzt auch noch der Wahlkampf.

Kommentare (1)
neumond
2
0
Lesenswert?

kein mensch wusste, was da auf uns zukommt

nach ischgl kam das virus durch die saisonkräfte aus bergamo.