AsslingAuf der Suche nach Pustertalern mit Affinität zu alten Kulturpflanzen

Das Netzwerk rund um das Interreg Dolomiti-Live Projekt „PuKuVi“ bleibt aktiv. Die Erhaltung der Pustertales Saatgutes gilt als Handwerk und immateriell historisches Kulturgut.

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Auf diesem Acker in Assling werden auch Ackerbohnen, die „Pustertaler Schollepoan“, angebaut und über Jahrzehnte vermehrt © KK/C. Vogl
 

Sie sind leicht zu übersehen. Sie liegen hinter Stallgebäuden an den steilen Hängen der Pustertaler Sonnenterasse. Sie sind versteckt von hohen Gartenzäunen nahe der Drau. Man findet sie auch unmittelbar neben der B 100, rast aber mit Höchstgeschwindigkeit an ihnen vorbei. Eine Gruppe von Gärtnerinnen, Gärtnern, Bäuerinnen und Bauern will sie nun nicht nur sichtbar machen, sondern auch auf ihre Bedeutung aufmerksam machen: Jene winzigen Äcker und Gärten, in denen noch die traditionellen Kulturpflanzen angebaut werden, die noch vor wenigen Jahrzehnten im Pustertal großflächig anzutreffen waren. Erbsen, Ackerbohnen (Schollepoan), Mohn, Herbstrüben und deren lokale Sorten/Herkünfte.

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