LienzOberst verletzte bei Handgemenge Rekruten

Wachsoldat trug halbgeladenes Sturmgewehr nicht ordnungsgemäß um den Hals. Es soll zum Handgemenge zwischen ihm und dem Oberst gekommen sein. Der Grundwehrdiener wurde verletzt, der Oberst angezeigt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
THEMENBILD, Kasernen des Oesterreichischen Bundesheeres
In der Haspinger Kaserne wurde Wachsoldat verletzt © EXPA/Groder
 

Szenen mit Nachspiel haben sich am 6. Juli in der Haspinger Kaserne in Lienz abgespielt. Informationen zufolge war Bataillonskommandant  Oberst Bernd Rott dabei, die Kaserne zu verlassen. Dabei soll er gesehen haben, dass ein Wachsoldat, ein Grundwehrdiener, die Waffe - ein halbgeladenes Sturmgewehr - nicht ordnungsgemäß um den Hals trug. Schilderungen zufolge habe der Oberst versucht, dem Rekruten das Gewehr aus der Hand zu reißen. Es sei zu einem Handgemenge gekommen. Danach habe der Oberst die Kaserne verlassen. Der Grundwehrdiener habe gemeldet, dass er drei Finger seiner rechten Hand nicht mehr spüre. Daraufhin sei er in das Krankenhaus Lienz gebracht worden, wo sich ein Verdacht auf Muskelriss im Unteram herausgestellt habe. Trotzdem habe der Rekrut die Kaserne nicht verlassen dürfen, bis der Oberst von seine Dienstreise zurück war, um mit ihm zu sprechen.

Kommentare (30)
Wales
9
1
Lesenswert?

oschtiroler

die oschtiroler haben auch eine musikband die mit masken international aufspielt. bergretter, soldaten, polizisten gemeindebedinstete und andere.
brown carinthia is not far.
einfach zum nachdenken.

Reipsi
4
5
Lesenswert?

Finger verletzt und

er darf nicht ins Krankenhaus ? Das schau ich mir an ob das möglich ist oder nicht, wer schreibt denn so einen Blödsinn.

IWASWOSIWASNIX
1
8
Lesenswert?

Das steht so nicht....

Er durfte nach seinem Krankenhausbesuch schön wieder einrücken und auf den Oberst warten. Wird da was vertuscht? Wollte man eventuell was drehen? Keine Ahnung aber auf alle Fälle kommt bei jedem Vorfall mit verletzten Rekruten sofort eine Kommission soweit ich das aus meiner Zeit noch weiß.

duesenwerni
1
2
Lesenswert?

Wird wohl mit einer Belobigung des Wachsoldaten für die

getreuliche Befolgung der ADV und einem FnD planiert werden ...

schulzebaue
8
11
Lesenswert?

Die Grundwehdiener beklagen, dass jeder Unteroffizier bei solchen Vorfällen suspendiert worden ist.

Das müssen ja Zustände sein, im Heiligen Land Tirol.

Wie viele UOs wohl in dem 6monatigen GWD suspendiert wohl sind?

Und die KLz schweigt dazu.

🤦🏼‍♂️

duesenwerni
0
34
Lesenswert?

Einem Wachsoldaten das Gewehr entreißen wollen?

Hr. Oberst sollte dringend mal zur Nachschulung!
Par. 24 Abs 2 der ADV besagt:
"Posten dürfen ihre Waffen nie aus den Händen geben und sich diese auch von Vorgesetzten nicht abnehmen lassen."

Basta. Das gilt ausnahmslos!
Ist bei mir schon einige Jahre her, aber die ADV wurden wir in Zwaxing als Kaderanwärter rauf und runtergeprüft. So etwas sollte auch ein "Goldfasan" wissen.

allack
0
0
Lesenswert?

"Schlagobers(t)"

Eine Nachschulung ist in diesem Fall unangebracht - denn - wenn man bereits Oberst geworden ist und noch immer die Regeln nicht kennt, bleibt nur noch die Entlassung aus dem Dienst als Konsequenz.

gonde
2
30
Lesenswert?

Ist doch klar, der Grundwehrdiener hat so lange an seiner Hand gezogen, bis es einen Muskelabriß gab. Der Oberst stand nur dabei und hat zugesehen.

Vorsicht Ironie!

HansF
0
46
Lesenswert?

Pflichten des Wachsoldaten

Also zu meiner Zeit stand in der Vorschrift noch, dass der Wachposten seine Waffe niemals aus der Hand geben darf! Wenn der Herr Oberst schon meint, er müsse dem Wachposten die richtige Trageweise der Waffel zeigen, müsste er dann nicht den Wachposten ablösen lassen und erst dann mit der Einweisung beginnen? Oder gilt das bei dem Oberst nicht?

IWASWOSIWASNIX
1
29
Lesenswert?

Was ist wirklich passiert.....

Ein Soldat stand als Torposten bei der Wache als sich sein Chef mit dem Auto näherte. Dieser stieg aus und tätigte einen Angriff bei dem der Rekrut verletzt wurde. Er hätte sich wehren können aber bitte gegen den eigenen Boss Handgreiflich werden, wer traut sich sowas? Wer rechnet damit das ihn sein Chef verletzt beim vorbeifahren? Also der Rekrut ist sicher nicht schuld. Der Wolf im Schafspelz hätte wissen müssen was passiert, also Vorsatz. Was ist nur los mit so einem Menschen? Da stimmt wohl mehr nicht......

Klgfter
22
29
Lesenswert?

voller name im artikel ?

schön wie man hiwr mit einem möglicherweisw unschuldigen umgeht !

sonst darf nicht mal erwähnt werden das jemand österreicher ist oder erst wurde ……

fritzthecat333
5
3
Lesenswert?

tatsächlich ? interessant !


Klgfter: "sonst darf nicht mal erwähnt werden das jemand österreicher ist oder erst wurde ……"

@ Klgfter: Die seriöse QUELLE für diese Behauptung bitte!

solder
18
14
Lesenswert?

schon länger her

bin ins krankenrevier. der militärarzt meinte, wir sollten froh sein, nicht in stalingrad im dreck gelegen zu sein.
hat mir auch eingeleuchtet.

fritzthecat333
2
5
Lesenswert?

war denn der Militärarzt in Stalingrad

"im Dreck gelegen"?

Und wenn wirklich ja: Ist man erst wer (oder darf sich beschweren), wenn man in Stalingrad im Dreck gelegen ist?

Sorry, aber die Argumentation ist voll daneben!

solder
7
18
Lesenswert?

ein heer ist nun einmal hierarchisch strukturiert

wenn es nicht missbraucht wird, ist die organisation die effizienteste.

fritzthecat333
3
6
Lesenswert?

Hierarchische Struktur

ist das Eine.

Eine Art "Faustrecht" auszuüben ist das Andere.

Es hätte sicher bessere Wege gegeben als eine Körperverletzung .

fritzthecat333
3
3
Lesenswert?

Hierarchische Struktur

ist das Eine.

Eine Art "Faustrecht" auszuüben ist das Andere.

Es hätte sicher bessere Wege gegeben als eine Körperverletzung .

heri13
7
27
Lesenswert?

Das ist doch Unsinn.

Was hat stalingrad mit dem Österreicherreichischen bundesheer zu tun?

solder
8
15
Lesenswert?

nichts

ich wollte nur sagen, dass es eine wohlfühlarmee nicht geben sollte.

Imandazu
8
17
Lesenswert?

Und ich meine nur,

dass es eine Wehrpflicht nicht geben soll. Wenn sich nämlich „Bundesherr oder Bundesfrau“ als falscher Beruf herausstellt, funktioniert gar nichts. Es gäbe ausreichend junge Frauen und Männer, die diesen Beruf gerne und mit großer Begeisterung ausüben würden, wenn die Gage und der Umgangston stimmen würden.

Kristianjarnig
1
5
Lesenswert?

@imandazu...

.....das hat doch "Herr und Frau Österreicher" so entschieden. Das mit der Wehrpflicht(die ich auch ableisten mußte und da war man auch nicht wirklich zimperlich mit uns - vor 30 Jahren) meine ich.

Natürlich. Alle anderen moderen westlichen Industrienationen haben keine Wehrpflicht mehr da es keinen Sinn macht. So wie bei allen Berufen sollten Profis am Werk sein und keine "Zwangsverpflichteten".

CBP9
3
17
Lesenswert?

Wieviele UO suspendiert?

Wie oft passiert ähnliches dort …?

freeman666
13
30
Lesenswert?

Ein Wachsoldat sollte in der Lage sein, seine halbgeladene Waffe

(Sprich: mit scharfer Munition bestücktes Magazin in der Waffe) ordnungsgemäß zu tragen, sicher zu verwahren und zu beherrschen.
Ob der Verdacht auf Muskelabriss (das ist nachweisbar in der bildgebenden Medizintechnik) tatsächlich als solcher bewiesen wird, wird sich zeigen.
Aber ein „scharfes“ Sturmgewehr salopp irgendwie zu tragen - geht gar nicht!

reiner6777
2
4
Lesenswert?

Wache

Meiner Meinung nach sollte überhaupt kein Grundwehrdiener als Wachsoldat eingesetzt werden.
Eigenes Sicherheitspersonal (Arbeitsplatz) einsetzen wie in jeder größeren Firma wo Sicherheit gefordert ist.

heri13
8
42
Lesenswert?

Aber die Waffe zu entreißen wohl.

Die Überheblichkeit manche Offiziere stinkt zum Himmel.

Klgfter
2
20
Lesenswert?

naja offensichtlich hat ers nicht geschafft

weil die gegenwehr des rekruten doch passend war …..

 
Kommentare 1-26 von 30