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OsttirolAuch Osttirol droht Mangel an Tierärzten

Ein Engpass bei den Tierärzten ist in den kommenden Jahren im Bezirk vorprogrammiert. Pensionen stehen an – der Nachwuchs lässt aus. Das Ziel: Gemeinschaftspraxen.

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Gemeinschaftspraxen sollen laut Bernd Hradecky dem Tierärzte-Mangel im Bezirk entgegenwirken © Kasupovic
 

Neun Großtierpraxen und vier Kleintierpraxen gibt es in Osttirol – das heißt 13 Tierärzte, davon zwei Frauen. „In den nächsten fünf Jahren gehen mindestens drei Tierärzte im Bezirk in Pension und es kommen keine nach“, sagt Bernd Hradecky, Vorstand in der Tierärztekammer Österreich und Tirol. Noch sei der Notdienst – also nachts oder am Wochenende – gerade so gewährleistet. Wenn aber ein oder zwei Tierärzte ausfallen, „dann ist Feuer am Dach“, sagt Hradecky,
Damit steht Osttirol vor demselben Problem wie andere Bezirke in Österreich – dem Mangel an tierärztlichen Nachwuchs. Die Gründe dafür sind laut Hradecky vielfältig. Die Arbeitsbelastung sei hoch, „der Beruf ist nicht leicht mit einer Familie zu vereinbaren“, sagt der Tierarzt, der seit 1992 in Lienz praktiziert. Junge Menschen zieht es deshalb eher in die Ballungszentren. Hinzu kommt, dass nur in Wien das Studium der Veterinärmedizin angeboten wird.

Kommentare (1)

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solder
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0
Lesenswert?

seuchenbekämpfung ist in ordnung

welches ist zur zeit die größte? sie ist am ende der ....

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