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KalsHeinz Schultz scheitert am Umweltanwalt

Das Landesverwaltungsgericht versagt für Errichtung der Talabfahrt Gornerwald in Kals die naturschutzrechtliche Bewilligung. Lift-betreiber Heinz Schultz kann es nicht fassen.

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THEMENBILD, Kals am Grossglockner
Durch den Gornerwald hinter Großdorf war die Talabfahrt für das Skigebiet geplant © (c) EXPA/ Johann Groder
 

Heinz Schultz dürfte gestern Mittag der Appetit vergangen sein. Gegen 12 Uhr wurde ihm mit einem Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes schwere Kost serviert. Ihn erreichte der Spruch, der auf die Verhandlung vom 3. April folgte. Und mit dem Erkenntnis ist die naturschutzrechtliche Bewilligung für die Gornerpiste passé. Diese Piste hätte die Talabfahrt auf Kalser Seite der Skischaukel Kals-Matrei werden sollen. „Der Landesumweltanwalt hat die Talabfahrt in Kals verhindert“, reagiert Schultz fassungslos. Die Talabfahrt hätte den langen Skiweg von der Gondelbahn-Mittelstation zur Talstation ersetzen sollen – durch eine attraktive Piste.

Kommentare (2)

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etdotimschte
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0
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Labieles Gebiet

Vor langer langer Zeit war, glaube ich in Ausservillgraten dasselbe.Ein Ski Weg sollte bis ins Tal gebaut werden,da hieß es der Hang sei labil...... Prompt kurze Zeit später wurde in diesen Hang, (Damals noch Wald) eine Wohnanlage gebaut.Angeblich sind einige Gebiete nicht für jedes Bauvorhaben labil, gleich wie so mancher Landesbedienstete.Schulz sollte in Osttirol alles mal in der Hauptsaison zusperren und die Bediensteten nach Hause schicken, dann glaube ich darf er sogar ohne Bewilligungen Bauen. So war es auch am Turntaler einmal so......

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beobachter2014
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3
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Wahnsinn!

Die BH Lienz erteilt alle Genehmigungen! Dabei ist die BH Lienz durchaus bekannt dafür, alle Gesetze und Verordnungen strikt einzuhalten - wahrscheinlich eine der genauesten Bezirkshauptmannschaften Österreichs. Dann gibt es einen Beamten in Innsbruck (Landesumweltanwalt) und einen Richter und alle genehmigten Projekte sind für die Mülltonne! Einer um vieles klüger als alle Fachleute der BH Lienz? Damit wird nicht nur einem Liftbetreiber, sonders einer ganzen Region wirtschaftlich sehr geschadet!
Wer mit offenen Augen durch den nördlichen Teil unseres Bundeslandes (und seine Schigebiete) fährt, sieht, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird! Aber an Osttirol kann der Landesumweltanwalt ja wieder einmal seine Macht zeigen! Und die Politik schaut zu ...

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