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PremiereIn Osttirol entstehen die ersten "Fünf-Euro-Wohnungen"

In Nikolsdorf baut die Wohnbaugenossenschaft WE 18 neue Mietwohnungen. Das Besondere an diesem Projekt: Die Mieter zahlen hier nur fünf Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

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Premiere in Osttirol: In Nikolsdorf entstehen Wohnungen, die fünf Euro pro Quadratmeter kosten © WE/Visualisierung
 

Ein einzigartiges Projekt plant die Wohnbaugenossenschaft „Wohnungseigentum“ (WE) in Nikolsdorf. „Hier entsteht Osttirols erstes ,Fünf-Euro-Wohnhaus‘“, freut sich Christian Switak, Geschäftsführer der WE. Man stehe kurz vor dem Baustart.

Kommentare (2)

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ErichGolger
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1,50 Euro Miete?

Die Kosten für eine Mietwohnung setzen sich aus Miete und Betriebskosten zusammen und nicht die Miete aus Betriebskosten und Baukosten!

Die 3,50 Euro Betriebskosten sind nicht gerade billig und würden für eine 50m²-Wohnung 175 Euro pro Monat bedeuten. Das entspricht jedoch der Normalität für Häuser mit Lift und Teilzeit-Hausmeister.

Die 1,50 Euro Miete sind jedoch schlicht und einfach nicht machbar. Hochgerechnet auf eine Nutzungsdauer von 50 Jahren würde dies ohne jegliche Sanierung innerhalb der 50 Jahre Herstellkosten von 90.000 Euro für eine 50m²-Wohnung bedeuten.

Wie aus dem Artikel hervorgeht, gibt es einen Zuschuss von 2 Mio Euro, damit die vorangestellte Rechnung so schlecht und recht funktionieren kann. Woher kommen denn diese 2 Mio Euro?

Doch wohl aus dem Steueraufkommen der Allgemeinheit. Ich verstehe unter leistbarem Wohnen immer noch, dass dies ohne Zuschüsse von außen und ohne Umverteilung geschieht! Das, was hier betrieben wird, ist reine, falsch verstandene Sozialdemokratie!

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bb65
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@erich

Ja, das geht sich nicht aus, mit den 1.50.

Aber warum findest du das "falsch verstandene Sozialdemokratie"? Ich finde allein den Artikel (oder die Überschrift) etwas irreführend, denn ich dachte in der Tat dass hier jemand das "Billige Bauen" erfunden hat. So ist nichts anders als geförderter Wohnbau. Der meiner Meinung nach sicher in einem Sozialstaat ok ist.

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