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Osttirol61 Verletzte bei den Krampusläufen

Drei mussten stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

01.12.2018 - Tischziachn - Thurn
Raufen mit Krampussen oder Kleibeifen – das endet nicht selten mit gröberen Blessuren © BRUNNER
 

Es ist wieder Schluss, mit dem schaurig-schönen Krampus- und Klaubaufbrauch. Larven, Glocken und Pelze verschwinden für ein Jahr. In ganz Osttirol hat es aber grassiert, das Krampusfieber. Und natürlich wurde auch gerauft oder Fersengeld gegeben – beides barg die Gefahr von Verletzungen. Die diesjährige Bilanz spricht wieder für sich: Nicht weniger als 61 Opfer hat der Brauch gefordert. Sowohl bei Krampussen, Kleibeifen, Zuschauern und Nachgehern gab es die Verletzten.

Primar Andreas Mayr, Sprecher des Bezirkskrankenhauses Lienz sagt, dass in etwa die Hälfte der verletzten Larventräger und die Hälfte Publikum gewesen sind. „Drei der Verletzten mussten stationär aufgenommen werden, mit einer Gehirnerschütterung und Knochenbrüchen“.
Die ambulant Behandelten hatten Verstauchungen, Abschürfungen, Prellungen oder kleine Cuts. Mayr: „Auch eine Nasenprellung war dabei“. Der Primar schätzt, dass die Dunkelziffer an Verletzten um einiges höher ist. „Viele gehen nicht zum Arzt, um keine Probleme mit dem Arbeitgeber zu haben“.

Mit den 61 offiziell Verletzten liegt man über den Zahlen der vergangenen zwei Jahre. 2017 gab es 51 und 2016 waren es 45 Personen, die vom Krampusbrauch Blessuren davontrugen. Das schlimmste Jahr in der jüngern Vergangenheit war 2015. Damals forderte der Brauch rund 100 Opfer.

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rebuh
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und am 1.arbeitstag nach weihnachten werden sie wieder vorm personalbüro anstehen,

um ja wieder rechtzeitig ihren urlaub für anfang dezember 19 einzureichen um beim gegenseitigen schädel einschlagen dabei zu sein!

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AdeodatusderZweite
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21
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Klasse Brauchtum

Lässiges Brauchtdumm, sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen. Muss man schon sagen.

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