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OsttirolNationalpark zergeht jetzt auf der Zunge

Lebensmittelproduzenten in Nationalpark-Region bekommen Möglichkeit, ihre Produkte unter einer neuen Dachmarke zu verkaufen.

Naturschutzreferentin Ingrid Felipe mit den ersten zertifizierten Herstellern © NPHT
 

Zahlreich sind sie: Die kulinarischen Erzeugnisse, die in der Osttiroler Nationalpark-Region entstehen. Diese sollen jetzt unter die Dachmarke „Nationalpark-Regionsprodukte“ kommen. Die Marke entstand durch ein gemeinsames Projekt der Nationalparkverwaltung Tirol und des Tourismusverbandes Osttirol.

Regionalität und umweltbewusste Produktionsprozesse werden in den Vordergrund gestellt – nicht zuletzt aufgrund des engen Zusammenspiels von intakter Naturlandschaft und qualitativ hochwertigen Endprodukten. Bereits im Oktober erfolgte die Gründungssitzung der Produzenten-Produktkommission. Hersteller können seitdem ihre Erzeugnisse zertifizieren lassen.

Bei der Zertifizierung setzt man auf die zwei Säulen Rohstoffe und Produktion. Die Kriterien: Rohstoff und Produktion in der Region, wie etwa Almkäse; Rohstoff aus der Region, Produktion in Osttirol (zum Beispiel Wild) oder mehr als 50 Prozent Rohstoffanteil aus der Region und Produktion in der Nationalparkregion (Brot).

Wer zugelassen ist, kann mit der Kraft der Marke Nationalpark Hohe Tauern auf seinen Lebensmitteln auf dem Markt auftreten. Die mit dem markenrechtlich geschützten Logo „Regionsprodukt Nationalpark Hohe Tauern“ gekennzeichneten Produkte erhalten durch die Bekanntheit des Nationalparks einen Mehrwert – dies schafft Vertrauen für den Konsumenten und hebt die Produkte vom Mitbewerber ab. Und die Nationalparkregion wird kulinarisch erlebbar.

„Der Konsument hat dabei die Garantie, dass unter dem Label ausschließlich regionale Qualitätsprodukte angeboten werden. Durch diese hochwertigen regionalen Produkte wird der Nationalpark Hohe Tauern für die Gäste und Einheimischen auch ein kulinarisches Erlebnis“, sagt Nationalparkdirektor Hermann Stotter.

Das Projekt wurde am Mittwoch im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreterin und Naturschutzreferentin Ingrid Felipe dem Nationalparkkuratorium präsentiert. Für die Verantwortlichen ist die neue Initiative die „Nationalpark-Inwertsetzung mit Geschmack“.

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