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TourismuswahlNoch bleibt man in Deckung

Sechs Wochen vor Abgabe der Kandidatenlisten herrscht im Bezirk Lethargie. Heinz Schultz und Martin Gratz sind aber fix im Rennen.

Heinz Schultz zieht wieder mit Peter Wibmer (rechts) von den Hamacher Hotels in die Wahlen © RUGGENTHALER
 

Eine Woche ist es aufgelegen: Das Stimmgruppenverzeichnis für die Tourismuswahl am 29. Jänner 2018. Und das Verzeichnis sorgte für Verstimmungen. Kandidierende Listen durften weder eine Kopie haben, noch abfotografieren. Tourismusobmann Franz Theurl hielt sich streng an die Buchstaben des Gesetzes. Das sorgte vereinzelt für Tumulte im Tourismushaus in Lienz. Das Verzeichnis durfte vorerst nur eingeschaut werden – bis die zuständige Aufsichtsbehörde das Ok für Kopien gab.

Theurl, der mit seine Bezirksliste bei der Wahl im Dezember 2017 sechs Aufsichtsrats-Sitze im Tourismusverband holte, hält sich nach wie vor bedeckt, was seine Kandidatur für die Neuwahl anbelangt.
Nur so viel lässt er wissen: „Ich bin noch in der Nachdenkphase, aber ich habe immer noch die Verantwortung für die Bezirksliste. Diese wird in jedem Fall in die Wahl gehen“. Vertrauten soll er jedoch mitgeteilt haben, dass er selbst die Liste anführen wird. Theurl selbst kann dieses Mal als Pensionist mit einem Kleinunternehmen nur über die Stimmgruppe III kandidieren. Bei der letzten Wahl startete er als Bankdirektor noch aus der Stimmgruppe I. Er wundert sich über die Ruhe, die im Bezirk herrscht: „Man hört nix, man spürt keine Truppenbewegungen. Keiner weiß, wer wie und mit wem aus den Stauden kommt“.

Heinz Schultz, der letztes Mal zwei Sitze im Aufsichtsrat eroberte, macht kein Geheimnis aus seiner Kandidatur: „Peter Wibmer und ich werden wieder in der Stimmgruppe I antreten“. Er geht davon aus, dass es insgesamt in dieser Gruppe nicht viele Veränderungen geben wird.
Klar ist die Kandidatur des Team Osttirol unter Martin Gratz. Ob er mit den gleichen Leuten wie im Dezember 2017 ausrückt, soll sich am 24. November entscheiden.

Das große Fragezeichen bei den Kandidaturen ist Andreas Köll. Er wurde ja bei der letzten Wahl als Geschäftsführer der Goldried-Bergbahnen von der Bezirksliste gestrichen, weil Heinz Schultz für die Goldried-Bergbahnen seinen Sohn Maximilian auf seiner Liste nominiert hatte. Köll will jetzt erst einmal die Lage sondieren. „Gespräche habe ich noch mit niemandem geführt“, sagt er. Für ihn steht fest, dass bei der Neuwahl die Stimmgruppe I alles entscheiden wird.

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