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LienzWird Lienz erste "Fairtrade-Gemeinde" im Bezirk?

Lienz will ersten „Fairtraide-Gemeinde“ im Bezirk werden. Jetzt ist Gemeinderat am Zug.

Mit dem Beschluss vom 13. November will Lienz Kaffebäurinnen in Afrika unterstützen © Fairtrade/Hadler Fritz
 

"Schon seit 2012 ist die Stadtgemeinde Lienz bemüht, Fairtrade-Gemeinde zu werden", erklärt Gemeinderätin Gerlinde Kieberl (Grüne). Bisher ohne Erfolg. Jetzt gibt es erneut Bestrebungen, erste Gemeinde mit „Fairtrade“-Zertifizierung im Bezirk zu werden. „Der Ausschuss für Umwelt, Land- und Forstwirtschaft hat dazu einen einstimmigen Beschluss gefasst“, sagt Kieberl und weiter: "Jetzt sei die Zeit reif, dass die Stadtgemeinde eine Vorbildrolle für den fairen Handel einnimmt“. Ein entsprechender Antrag wird in der Gemeinderatssitzung am 13. November eingebracht. Bis dato gibt es lediglich zwei Fairtrade-Gemeinden (Schwaz, Wörgl) in ganz Tirol sowie drei Schulen, darunter die NMS-Egger Lienz, die bereits seit 2015 Fairtrade-School ist.

Um diesen Titel zu erlangen, müssen fünf Kriterien erfüllt werden: Das Bekenntnis zu Fairtrade in Form einer Resolution, die Bildung einer Arbeitsgruppe, die sich darum kümmert, dass Fairtrade-Produkte verfügbar gemacht werden, der Einsatz der Stadt für die Verwendung von Fairtrade-Produkten sowie begleitende Bewusstseinsbildung und Information. Nach Erfüllung aller Kriterien, Einreichung der Bewerbung und Prüfung durch Fairtrade Österreich wird der Titel vergeben – zunächst für zwei Jahre. Danach wird geprüft, ob alle Kriterien noch erfüllt sind.

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