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OsttirolWenig Ertrag: Osttiroler Honig wird teurer

Das Wetter machte den Imkern einen Strich durch die Rechnung. Um die Hälfte weniger Honig wurde in Osttirol geschleudert. Beim Waldhonig gab es sogar einen Totalausfall. Der Preis wird steigen.

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Im Schnitt liegt der Ernteausfall bei 50 Prozent © KK/PRIVAT
 

Die rund 260 Osttiroler Imker ziehen Bilanz. Bis Ende Juli haben alle ihren Honig geschleudert, um mit der alljährlichen Behandlung der Bienenstöcke gegen die Varroa-Milbe zu starten. Geschleudert wird hierzulande einmal pro Jahr. „Im Flachland wird bis zu dreimal jährlich geschleudert. Unser Honigjahr ist eben kurz“, sagt Imkermeister Klaus Steiner aus Matrei. Er ist Obmann der Osttiroler Imker.
Der Honigertrag lässt heuer zu wünschen übrig. Der durchschnittliche Ernteausfall beläuft sich auf 50 Prozent. Was sind die Gründe? „Die Monate Juni und Juli sind für den Honigertrag die wichtigste Zeit. Im Juni gab es fast täglich Regen und so konnte sich in der Blüte kein Nektar bilden. Der Juli war dann einfach zu heiß, was der Blühtätigkeit in der Natur ein jähes Ende setzte“, erklärt Steiner.

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Steiner hat einen Ernteausfall von 30 Prozent © KK/PRIVAT

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