LienzWann kommt die Begegnungszone?

Land Tirol und Bezirkshauptmannschaft müssen grünes Licht geben. Verkehrsschilder sind noch nicht da.

Noch ist in der Innenstadt alles wie gehabt. Nun ist die Behörde am Zug – sie muss die Pläne des Gemeinderates prüfen © Michael Egger
 

Wann gelten nun die neuen Verkehrsregeln in der Lienzer Innenstadt. Diese Frage stellen sich zahlreiche Verkehrsteilnehmer. Immerhin hat der Lienzer Gemeinderat die Begegnungszone und das Fahrverbot Mitte Juni mehrheitlich abgesegnet. Die Verordnungen müssen noch frei gegeben werden. Laut Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) behandelt die Bezirkshauptmannschaft (BH) Lienz das Fahrverbot, von dem Anrainer ausgenommen sind. Die Unterlagen wurden allerdings erst in dieser Woche von der Stadt an die BH übermittelt.

Die Begegnungszone behandelt das Land Tirol in Innsbruck. Diese Unterlagen hat die Stadtgemeinde noch nicht nach Innsbruck geschickt. Warum? Bei der Kundmachung hat es einen Fehler gegeben. „Wir mussten es neu kund machen“, sagt Blanik. Bis 25. Juli hängt das Papier noch an der Amtstafel – erst dann kann man die Unterlagen verschicken. Dass es vor August noch grünes Licht gibt, ist unwahrscheinlich. Begegnungszone und Fahrverbot sollen nämlich zeitgleich umgesetzt werden. Möglich ist auch, dass die Stadt nachbessern muss. Die Verkehrsschilder sind noch nicht gekauft. Blanik will abwarten, was die Behörde sagt.

Kommentare (1)

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solder
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wer ist zuständig im innenstadtbeeich?

gemeinde, land oder bund. für mich als laien ist das die frage. wenn diese die letzten 70 jahre nicht geklärt wurde, dann sind für mich die entscheidungsträger der letzten 70 jahre am ehesten für ihren eigenen vorteil zuständig gewesen.

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