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VenetoAnti-Alemagna-Front erhält Zuwachs aus dem Cadore

Das „Kartitscher Memorandum“ hat unter anderem die Bürgermeisterin von Santo Stefano unterschrieben.

Peter Haßlacher arbeitet hinter und vor den Kulissen daran, den Alemagna-Ausbau zu verhindern © Florian Eder
 

Gegen einen Ausbau der italienischen Alemagna-Autobahn wurden im vergangenen Jahr fleißig Unterschriften gesammelt. Initiiert haben das „Memorandum“ der Kartitscher Bürgermeister Josef Außerlechner und Peter Haßlacher, Vorsitzender der Alpenschutzkonvention CIPRA. Öffentlich ist das Thema zwar wieder abgeklungen, im Hintergrund arbeitet man allerdings weiter an einer Front gegen den Autobahn-Ausbau.
Im April sind auch fünf neue Unterschriften aus dem Cadore-Tal dazugekommen. Unterschrieben haben unter anderem Alessandra Buzzo, Bürgermeisterin von Santo Stefano, und Giuseppe Pat, Chef von der Aktiengesellschaft „Dolomitibus“, die den öffentlichen Verkehr in der Region betreibt. Warum sie erst jetzt unterschrieben haben?

„Sie wollten die Wahl in Italien abwarten“, sagt Peter Haßlacher. Er hat in der vergangenen Woche mehrere Orte besucht, die von einem möglichen Autobahn-Ausbau betroffen sein könnten – unter anderem Cortina d’Ampezzo und das Tiroler Gailtal. Haßlacher arbeitet derzeit an einer Broschüre zum Thema. Im September soll eine Exkursion für Beamte stattfinden. Ebenfalls für heuer ist eine Tagung im Cadore geplant. „Es soll in Osttirol nie so sein, wie am Fernpass: Dass die vierspurige Autobahn an der Grenze ist“, erklärt Haßlacher die Beweggründe seiner Anstrengungen.

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Danke für Ihr Verständnis.

neumond
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so leid es mir tut

die alemagna wäre ein segen, genauso sie der plöckentunnel.
leider werde ich diese bereicherungen nicht mehr erleben.
in 1 1/2 stunden am meer sein, das hätte ich mir immer schon als kleiner junge (vorsicht: deutsch) gewünscht.

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