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InnsbruckLandtag wird jünger und weiblicher

Die gebürtige Osttirolerin Gabriele Fischer (Grüne) ist neue Landesrätin, Sonja Ledl-Rossmann (ÖVP) wird Landtagspräsidentin, die erst 28-jährige Stephanie Jicha (Grüne) zweite Stellvertreterin.

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Neben Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe hat gestern erstmals die gebürtige Osttirolerin Gabriele Fischer Platz genommen © Uwe Schwinghammer
 

Am Mittwoch traf der neue Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Ein letztes Mal leitete zu Beginn Herwig van Staa als Landtagspräsident die Sitzung. In seiner Abschiedsrede zeigte er sich besorgt über die Wahlmüdigkeit, aber auch über die Aushöhlung der Rechtsordnung. Den Abgeordneten wünschte er ein dickes Fell. Ihn selbst habe immer am meisten geschmerzt, wenn Unwahrheiten über ihn verbreitet worden seien, und er sich nicht habe wehren können.
Danach wurde die Außerfernerin Sonja Ledl-Rossmann mit 34 von 36 abgegebenen Stimmen zur neuen Landtagspräsidentin gewählt und übernahm die Leitung. Überraschungen gab es naturgemäß in der Folge keine: Die Landesregierung bleibt bis auf Gabriele Fischer von den Grünen in der alten Besetzung. Ein Versuch der SPÖ, Georg Dornauer jun. als zweiten Landtagspräsidenten zu installieren, scheiterte. Stattdessen wurde die 28-jährige Stephanie Jicha von den Grünen gewählt. Nach der Rede von Landeshauptmann Günter Platter, in der er noch einmal das Regierungsprogramm vorstellte, ging man schließlich in den wohlgeübten Modus über: die Regierungsparteien lobten, die Opposition kritisierte. Elisabeth Blanik, SPÖ, bemerkte, dass von einer grünen Handschrift im Programm nichts zu sehen sei: „Gratuliere, Herr Landeshauptmann, es ist das Regierungsprogramm einer absoluten Mehrheit.“ Markus Abwerzger, FPÖ, ortetet hingegen zuviel Grün: „Insgesamt ist es ein linkes Regierungsprogramm.“

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