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Lienzimpuls-Tirol präferiert „Solidar-Hunderter“

Josef Schett stellte Mitstreiter und Wahlprogramm vor. Partei sieht sich als Sprachrohr der ländlichen Regionen.

Wolfgang Steiner, Josef Schett, Josef Senfter (v. links) © Ruggenthaler
 

Impulse für Tirol – mit solchen ist das Wahlprogramm von impuls-Tirol gespickt. Landes- und Bezirksspitzenkandidat Josef Schett präsentierte dieses mit seinen Mitstreitern Maria Zwölfer und Thomas Holzknecht, die hinter ihm auf der Landesliste gereiht sind – aber auch mit Wolfgang Steiner und Josef Senfter von der Bezirksliste. „Ich habe mein Ziel erreicht, wenn es gelingt den Josef in den Landtag zu bringen“, sagte Steiner. Schett bekundete: „Wir sehen uns als Sprachrohr für die ländlichen Regionen“. Dazu gehöre die Gewährleistung der medizinischen Versorgung, aber auch Themen wie Tourismus und Gewerbeordnung. „Seit zehn Jahren kämpfen wir schon, dass Privatzimmervermieter ihre Eigenprodukte den Gästen zum Frühstück geben dürfen. Bei mehr als zwölf Gästen dürfen diese derzeit nicht angeboten werden“, zeigte Senfter auf.

Schett ging noch einmal auf die 20.000 Euro Wahlkampfbudget von impuls-Tirol ein. „Andere werfen 1,5 Millionen Euro in die Wahlschlacht, aber Politik ist Wertehaltung und nicht nur Marketing“. Aufhorchen lässt die Gruppierung mit ihrer Idee eines „Solidar-Hunderters. Schett: „Das hat nichts mit Haider-Populismus zu tun. Einen solchen Hunderter soll es monatlich für die Schwächsten im Land geben, etwa als Jungfamilienbonus, Hauspflegezuschuss, Lehrstarthilfe. Da gibt es viele Möglichkeiten“.

Geld wäre verfügbar, ohne das Landesbudget zu belasten. „Reduzieren der Parteienförderung und Abschaffen der Tiroler Landeszeitung bringen fünf Millionen Euro.“

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