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Innervillgraten, Innsbruck Josef Schett will wieder in den Landtag

Gemeinsam mit Maria Zwölfer aus Reutte führt der Unternehmer aus Innervillgraten Impuls-Tirol in die bevorstehende Wahl. Schett stellte auch eigene Bezirksliste auf die Beine.

Josef Schett zieht in den Landtagswahlkampf © RUGGENTHALER
 

Mit Hans Lindenberger, dem Osttiroler Josef Schett und Maria Zwölfer sitzen derzeit noch drei Abgeordnete der Oppositionsliste Impuls-Tirol im Landtag.  Geht es nach Schett, soll seine Fraktion auch in der nächsten Legislaturperiode wieder landespolitisch aktiv sein - obwohl das Parkett im Landhaus für die Gruppierung in den vergangenen fünf Jahren ein rutschiges war, zuerst weil Impuls-Tirol nur mehr als Splittergruppe von Vorwärts-Tirol übrig blieb und dann wegen Parteienförderungen, für die die drei Abgeordneten tief in die Privatschatulle greifen mussten.

Jetzt geht für Impuls-Tirol ein Duo in den Landtagswahlkampf: Schett und Zwölfer. Schett kandidiert im Land, wie auch im Bezirk Lienz als Spitzenkandidat für die Wahlen am 25. Februar. Die Verantwortung, weiterhin einen Beitrag dazu zu leisten, das Land Tirol voran zu bringen, motivierten ihn und seine Mitstreiter, wieder zu kandidieren. Ein wichtiger Aspekt von "Sachpolitik" bestehe für Impuls-Tirol in einer Arbeits- und Entscheidungsweise, die von rationalen Überlegungen geprägt sei.

"Ideenklau" und oberflächliche Konflikte

"Es ist nicht wichtig, von wem eine Idee stammt, wenn sie für die Tiroler dienlich und positiv ist. Zu viel Energie wird oft in oberflächliche Konflikte gesteckt und manche gute Gedanken finden keinen Platz in Diskussionen, nur weil sie von der oder dem verkehrten Abgeordneten beziehungsweise von der falschen Partei kommen", stellt Schett fest. Damit spricht er unter anderem seine Anträge an, die abgelehnt wurden und dann als "Erfindung" der Grünen oder der ÖVP wieder auftauchten.

Der Interessenausgleich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Lebensräumen und Regionen nennen Schett und Zwölfer als besonderes Anliegen von Impuls-Tirol. Ebenso das Thema Bildung mit einem System, das Eltern und Schülern Wahlfreiheit gewährleistet. Hier sieht sich Zwölfer als Lehrerin gefordert.

Sechs Kandidaten in Osttirol

Josef Schett nennt als weiteren Schwerpunkt die langfristige Absicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum: "Dazu haben wir bereits in der auslaufenden Legislaturperiode Anträge im Landtag eingebracht und umfassende Diskussionen angeregt".

Impuls-Tirol tritt in allen Bezirken außer Schwaz mit einer eigenen Bezirksliste an. In Osttirol kandidieren hinter Schett, Ernst JoastWolfgang Mayr, Josef Senfter, Wolfgang Steiner und Benjamin Schaller.

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